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© DIPLOMATIE GLOBAL 2013
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Transparenz und Vertrauensbildung mit Russland /
Sigmar Gabriel zu den Perspektiven der deutsch-russischen Beziehungen



http://russlandkontrovers.de/
Juni 2016
Der SPD-Vorsitzende und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel setzt sich für deutliche Signale zur Vertrauensbildung und gegenseitigen Transparenz im Dialog mit Russland ein. Im Exklusivinterview mit Russlandkontrovers.de bezeichnet Gabriel Russland als „Schlüsselpartner für Deutschland“ und tritt mit Blick auf konkrete Schritte einer Verbesserung der Beziehungen dafür ein, dass aus der G7 wieder G8 werde und Russland in den Teilnehmerkreis zurückkehre. weiter lesen ...
Success Story at a Global Level: Kazakhstan on Foreign Policy between East and West

THE ASTANA TIMES
http://astanatimes.com/

Matthias Dornfeldt
June 2016

Kazakhstan, a vital partner of Germany in Central Asia and one of the leading countries in the post-Soviet space, is celebrating this year the 25th anniversary of its independence.
Its achievements are self-evident, thanks to the balanced foreign policy of President Nursultan Nazarbayev, who enjoys major standing across the world due to his mediation efforts in numerous crises and conflicts, as well as due to his proactive participation in global nuclear prohibition and non-proliferation processes. Kazakhstan has become both a politically and economically stable country with a higher per capita income than some EU member states. weiter lesen ...

Mit oder ohne Russland?
Die kleine Republik Moldau muss sich bald entscheiden.


Dmitri Stratievski
June 2016

Wenn Moldau in der deutschen Berichterstattung überhaupt erwähnt wird, dann nennt man die ehemalige Sowjetrepublik zwischen der Ukraine und Rumänien häufig „das Niemandsland“ oder das „Armenhaus Europas“, oder es wird in einem Zug mit dem Transnistrien-Konflikt erwähnt.
Oberflächlich betrachtet verfügt Moldau über die typischen Schwächen der postsowjetischen Entwicklung: Vormacht der Oligarchen, Korruption, Schaufensterpolitik der Parteien, Elend der Bevölkerung. Zugleich zeigt das moldauische Modell wichtige Besonderheiten auf. weiter lesen ...

Wissenschaftler diskutieren über den Berg-Karabach-Konflikt



http://azerbaijan-student.net/
Juni 2016
Der Berg-Karabach-Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan, der Anfang April wieder aufgeflammt war und auf beiden Seiten viele Menschenleben gekostet hat, war am 9. Juni Diskussionsthema im Europäischen Informationszentrum in Berlin. Mehrere Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachdisziplinen setzten sich mit den völkerrechtlichen, historischen, politischen und geopolitischen Aspekten einer Lösung auseinander, die trotz der mehr als 20jährigen Vermittlung der sog. Minsk Gruppe der OSZE bis heute nicht gelungen war. weiter lesen ...
Norwegian gas giant insists on rapid coal phase out



By Marc Etzold
June 2016

A phase-out of coal has long been on the cards. Now, a study by Norwegian energy giant Statoil has shown that it needs to be done quickly if climate targets are to be met. EurActiv’s partner WirtschaftsWoche reports.
How Germany, the rest of Europe and the international community at large are going to meet the climate targets agreed at the Un Climate Change Conference in December remains a complex issue.
But for Norwegian gas and oil company Statoil, which published its annual energy report on Thursday (9 June), it’s pretty clear; a phase-out of coal technologies has to happen and it has to happen soon. weiter lesen ...

Gazprom Prepares to Wind Down Central Route



By Marc Etzold
June 2016

Gazprom is preparing to largely decommission its central gas export pipeline system that feeds Ukraine, Slovakia and central Europe at the end of the decade as it brings on Nord Stream 2.
CEO Alexei Miller told the St Petersburg Economic Forum June 16 that the export monopoly would reduce its working capacity to no more than 15bn m³/yr, saving $1.6bn by 2020.
"For us it is a principal issue. Gazprom has launched a programme to optimise expenses in the central corridor which now has free capacities which also cost us money.  weiter lesen ...

Teltschik / „Die Bilanz nach 25 Jahre Ende UdSSR ist ernüchternd“
„Russland stand und steht nach der Auflösung der UdSSR vor gigantischen Aufgaben, die im Westen bis heute unterschätzt werden. (…) Von der großartigen Vision eines „Gemeinsamen Europäischen Hauses“ mit gleicher Sicherheit für alle blieb fast nichts übrig. Die Bilanz nach 25 Jahren ist mehr als ernüchternd, wobei Europa und die USA dazu beigetragen haben“, sagt Horst Teltschik im Interview mit Jens Wendland.
http://russlandkontrovers.de

Juni 2016
Jens Wendland: Vor 25 Jahren war das Ende der Sowjetunion besiegelt. Sie waren damals Kanzlerberater. Wie hat die Bundesregierung die dramatischen Entwicklungen beurteilt, das Ende Michael Gorbatschows, der Deutschland entscheidend zur Wiedervereinigung mit verholfen hat, und wie stand man zu Boris Jelzin? weiter lesen ...
Reformpartnerschaft mit Nordafrika
Wirtschaftliche Integration als erster Schritt für eine umfassende
EU-Afrika-Kooperation

PERSPEKTIVEN DEUTSCHER AUSSENPOLITIK, Juni 2016, Ausgabe 208
Von Christian E. Rieck, Gunter Rieck Moncayo, Olaf Wientzek
Juni 2016
Geleitwort
„In Afrika gibt es keine Grenzen; nicht einmal zwischen Leben und Tod.“ Dieses Zitat wird dem aus dem Senegal stammenden Staatsmann und Abgeordneten der französischen Nationalversammlung, Leopold Sedar Senghor, zugeschrieben. Für Senghor sind Grenzen ein „unafrikanisches“, ein westliches Konstrukt. Spielten sie schon zur Zeit der Berliner Konferenz (1884) für Afrikaner nicht dieselbe Rolle wie für die grenzziehenden Europäer, so gilt das heute vielleicht noch mehr: national staatliche Grenzen in Afrika werden, besonders bei zunehmender staatlicher Fragili tät, vielerorts mit relativer Leichtigkeit überquert. weiter lesen ...

Präsident Petro Poroschenko zwei Jahre im Amt - eine vorsichtige Bilanz

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
http://www.kas.de/ukraine/
GABRIELE BAUMANN
Juni 2016
In den letzten Wochen ist es Petro Poroschenko gelungen, seine Position als Staatspräsident nach über einem Jahr wachsender Kritik wieder zu festigen. Ausschlaggebend hierfür waren nach monatelanger Regierungskrise und lange erwartetem Rücktritt von Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk die Neubildung der Koalition im April sowie die Wahl von Wladimir Hrojsmann, einem langjährigen Mitstreiter von Poroschenko, zum neuen Ministerpräsidenten. weiter lesen ...
eu-asien.de
Ausländische Akteure arbeiten gegen die Stabilität Kasachstans

Christian Hellberg
Mitte Juni 2016
Die aus Kasachstan kommenden Informationen führen zum Schluss, dass bestimmte Kräfte daran interessiert sind, ein stabiles und wohlhabendes Land in Zentralasien zu untergraben. Einige Akteure, die derzeit noch hinter den Kulissen bleiben, haben vor, hier zivile Unruhen zu provozieren. Kasachstan hat es immer, auch in den schwierigsten Zeiten, geschafft, seine Stabilität zu wahren. Und heute besteht das Land wieder eine schwierige Prüfung seiner Reife. weiter lesen ...
„Inseln der Kooperation“
Basis für eine neue Beziehung des Westens mit Russland?


Niels Annen
Juni 2016
In diesen Tagen gibt es zahlreiche Gedenkveranstaltungen aus Anlass des 75. Jahrestags des Überfalls Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion. 27 Millionen Bürgerinnen und Bürger der UdSSR verloren ihr Leben – die meisten davon Russen, aber auch Ukrainer, Weißrussen und Angehörige der zahlreichen weiteren Völker der Sowjetunion. Erst mit der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reichs am 8. Mai 1945 hatte das Grauen ein Ende. weiter lesen ...
Kommentar: Erdogans riskantes Spiel
In der Türkei wächst der Hass auf Homosexuelle. Dafür verantwortlich ist auch die
regierende AKP. Sie setzt auf einen betont konservativen Kurs. Doch der ist riskant
für das ganze Land, meint Seda Serdar.

Autorin/Autor Seda Serdar
Juni 2016
Was für ein Gegensatz: In Europa versammeln sich die Menschen, um ihre Solidarität mit den Opfern des schrecklichen Anschlags von Orlando zu demonstrieren - und fast zeitgleich sieht sich in der Türkei die Gemeinschaft der Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen (LGBT) Hass und Gewalt gegenüber.
Der Auftakt der am 20. Juni beginnenden "Pride Week" war eine weitere brutale Konfrontation mit der Polizei. Die Türkei ist stärker polarisiert als je zuvor - eine Schande, die dem Land zudem weitere Probleme bescheren dürfte. weiter lesen ...

The role of oil and gas in Azerbaijan’s foreign policy
The history of Azerbaijan and its capital Baku is indissolubly connected with oil and gas from the earliest
days. The existence of important oil fields dates back to ancient times. The richness in  natural resources
of the territory of Azerbaijan historically represents the most important factor that had contributed to the
history of the country. The first reliable informations about oil extraction on the Absheron Peninsula, where
Baku is located, date back to the 7th and 8th century.
http://www.geopolitica.info/
Juni 2016
During the years the demand in oil grew unceasingly turning the oil industry into a capital production sector. In particular, by the end of the 19th century, the upsurge in the oil industry attracted considerable investments and encouraged new factories and plants construction. By the turn of the 20th century, Baku became a center of world oil commerce and was producing the 50% of the world’s oil production.
The economic potential of Baku was recognized even by the Soviet Union which established its domain over the region. weiter lesen ...

Kazakhstan Becomes First Central Asian Country
on United Nations Security Council

Kazakhstan has been elected to the United Nations Security Council as a non-permanent member for 2017 – 18 in the Asian-Pacific group after a second round of voting. Kazakhstan will join Sweden, Ethiopia and Bolivia for a two-year term beginning on January 1st 2017, becoming the first ever Central Asian country to be elected to the Security Council. weiter lesen ...
New Publications on Terrorism and Counterterrorism in the
Mediterranean


June 2016
In recent years, the Mediterranean has moved from the periphery to the center of global security concerns. Much of this attention is driven by the risk of terrorism affecting regional states, Europe, and the United States. The foreign fighter phenomenon, and spill-overs from protracted conflict and instability around the Mediterranean, are also part of this equation. Experts and stakeholders from Europe, the United States and the Mediterranean region discussed “Terrorism and Counter-Terrorism in the Mediterranean,” at GMF’s latest Mediterranean Strategy Group meeting, held in Naples, May 18-20, 2016. We are pleased to share several reflections on the debate. weiter lesen ...
Financing the Southern Gas Corridor


http://www.naturalgaseurope.com
June 2016
The Southern Gas Corridor is a stupendously expensive project, even though its costs have come down as a result of falling commodity prices, notably steel.
For Azerbaijan, it’s of crucial importance, since it constitutes a massive source of potential export revenues from the sale of both natural gas and of condensate, with 6bn m³/yr going to Turkey from the end of 2018 and 10bn m³/yr to countries beyond, from early 2020, and with almost as much income to be generated from condensate produced alongside the gas, which can then be exported via the existing Baku-Tbilisi-Ceyhan oil pipeline. weiter lesen ...

Nicht eingefroren!
Die ungelösten Konflikte um Transnistrien, Abchasien, Südossetien und Berg-
Karabach im Lichte der Krise um die Ukraine

SWP-Studie
http://www.swp-berlin.org/
Sabine Fischer (Hg.) - Mai 2016
Problemstellung und Empfehlungen
Nicht eingefroren!
Die ungelösten Konflikte um Transnistrien, Abchasien, Südossetien und Berg-Karabach im Lichte der Krise um die Ukraine Moskaus
Annexion der Krim und der Krieg im Donbas rückten im Frühjahr und Sommer 2014 schlagartig die Tatsache in das internationale Bewusstsein, dass in der östlichen Nachbarschaft der Europäischen Union (EU) ungelöste Territorialkonflikte existieren. Allerdings sind Deutschland und seine EU-Partner von der Krise um die Ukraine zu sehr in Anspruch genommen, um die dynamischen Entwicklungen in den Konflikten um Transnistrien, Abchasien, Südossetien und Berg-Karabach seit 2014 angemessen wahrzunehmen. weiter lesen ...

Kasachstan zeigt seinen Widersachern Grenzen auf

Christian Hellberg
Ende Juni 2016
Kasachstan zog unlängst die Aufmerksamkeit der Weltmedien auf sich. Das stabile und führende Land in Zentralasien ist Opfer eines Informationsangriffes geworden.
Der Grund dafür ist weit hergeholt. Es geht um Änderungen bei der Reform des Bodengesetzes. Eine sorgfältige Analyse zeigt, dass der einzige Grund der Gesetzesänderungen die Förderung der nationalen Landwirtschaft gewesen ist. weiter lesen ...

Russland intern aktuell
Monatliche Analyse von Prof. Dr. Eberhard Schneider
Russische Innenpolitik Juni 2016 Nr. 86

Folgende Themen werden behandelt:
• Politische Szenarien
• Reservefonds im 1. Halbjahr 2017 aufgebraucht
• Wachsende politische und wirtschaftliche Spannungen in den Regionen
• Ehemaliger Separatistenführer Strelkow prophezeit Putins Untergang
Zusammenfassung
Der angesehene russische Politologe Nikolaj Petrow entwickelte am 21. Juni verschiedene politische Szenarien. weiter lesen ...

Foto : dpa
Die Modernisierung Kasachstans schreitet trotz externer Angriffe
voran

Christian Hellberg
Ende Juni 2016
Mit der Situation im Lande vertraute Experten haben vor kurzem eine Art Toten in Szene gesetzt. Der Streitpunkt war Kasachstan, das Land im Herzen Eurasiens, das die längste Landgrenze mit Russland hat, die mehr als 7000 Kilometer beträgt. Es wurde versucht zu erraten, ob dem Land ein Szenario wie in der Ukraine blüht.
Unerwartet für viele Beobachter wurde gegen das offizielle Astana eine mächtige negative PR-Kampagne organisiert. weiter lesen ...