Archiv > 2015 > März
© DIPLOMATIE GLOBAL 2013
© DIPLOMATIE GLOBAL 2013
| Kontakt| Über uns| Links
The Committee’s report, “Responding to a changing Arctic”, was published on Friday. It concludes that momentous and unprecedented change is underway in the Arctic, with temperatures there rising twice as fast as the world average. This will have a massive impact on the region’s environment, ecosystems and people and presents both huge challenges and opportunities. weiter lesen ...
UK needs Ambassador for the Arctic - House of Lords
The UK needs to up its game in the Arctic or risk being «outmaneuvered” by other
states, and should start by appointing an ambassador to the region, according to a
report by the House of Lords Arctic Committee.

By Trude Pettersen
Steinbrücks Ukraine-Mission: Unter Oligarchen
Peer Steinbrück soll künftig der ukrainischen Regierung Reformen beibringen.
Finanziert wird die prominent besetzte Initiative von umstrittenen Oligarchen. Was
steckt hinter dem Projekt?


http://www.spiegel.de
Von Moritz Gathmann, Veit Medick und Philipp Wittrock
März 2015
Berlin - Peer Steinbrück wollte Kanzler werden, inzwischen setzt der Sozialdemokrat ganz auf die Außenpolitik. Im Bundestag ist er Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. Er leitet die deutsch-amerikanische Parlamentariergruppe. Und künftig engagiert er sich auch in Richtung Osten: Er soll im Verbund mit anderen internationalen Top-Politikern der ukrainischen Regierung bei ihren Reformbemühungen helfen.
Das wäre an sich nicht weiter aufregend. weiter lesen ...

Wie schnell sich Gewissheiten ändern können



Dr. Petra Erler
März 2015
Diejenigen, die in einem angeblich aus dem Kreml geleakten Dokument eine russische "Strategie" erkennen wollen, sollten sich den Ausgangspunkt dieses grottenschlechten Dokuments genau anschauen. Statt uns immer nur reflexhaft auf Putin und dessen etwaige Absichten zu konzentrieren, wäre es höchste Zeit, gemeinsam mit unseren neuen ukrainischen Partnern über unsere Erwartungen an sie zu sprechen. Ein Kommentar von Petra Erler.
Am 20./21.März 2014 beschlossen die Europäischen Staats- und Regierungschefs, die Ukraine an die EU zu assoziieren. Sie haben ebenfalls die damals bereits erfolgte Annexion der Krim verurteilt und Sanktionen verhängt. weiter lesen ...

Peer und die Oligarchen - die moralische Bankrotterklärung des ehemaligen Vizekanzlerkandidaten


Verantwortlich: Jens Berger
März 2015
Die Eckpunkte der künftigen Politik der Ukraine werden nicht in Kiew, sondern in Wien gesetzt. Dort soll die neu gegründete „Agentur zur Modernisierung der Ukraine“ ihre Arbeit aufnehmen. Gleich einer Schattenregierung wurden in dieser Agentur die Ressorts mit äußerst namhaften ehemaligen Politikern besetzt. Das Finanzressort untersteht niemand anderem als dem ehemaligen Finanzminister und Vizekanzlerkandidaten Peer Steinbrück. Finanziert wird das Vorhaben von den drei wohl reichsten und mächtigsten Oligarchen der Ukraine – ein erstaunliches Triumvirat aus Korruption, Mafia-Kontakten und politischer Wandlungsfähigkeit. weiter lesen ...
Kosovo-Flüchtlinge - belogen und misshandelt
Auf der Suche nach einem besseren Leben sind Anfang 2015 rund 25.000
Kosovaren nach Deutschland gekommen. Bahri Cani hat eine Familie in der Asylbewerber-Unterkunft in Hemer getroffen.



Autorin/Autor Bahri Cani   
März 2015
Die kleine Aurora hustet die ganze Zeit, die Nase der fast Zweiährigen läuft. Ihre hochschwangere Mutter Zoja versucht, das Mädchen zu beruhigen. Beide haben feuchte Augen. Der Vater und Ehemann Valdet Brahimi nimmt beide Hände vors Gesicht. Er seufzt tief und sagt mit zusammengebissenen Zähnen: "Sie haben uns angelogen. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich diesen Weg nie im Leben angetreten". weiter lesen ...
Türkei beißt sich an Assad die Zähne aus
Vier Jahre nach Beginn des Aufstandes gegen Baschar al-Assad muss die Türkei
zur Kenntnis nehmen, dass sie mit ihrem Hauptziel gescheitert ist: Assad ist
weiterhin an der Macht. Und nun? Aus Istanbul Thomas Seibert. 


Deutsche Welle
Autorin/Autor Thomas Seibert  
März 2015
Als türkischer Außenminister versuchte der Ministerpräsident Ahmet Davutoglu unmittelbar nach Ausbruch der Unruhen in Syrien im März 2011, die Assad-Regierung zu politischen Reformen zu bewegen. Doch als Davutoglus Appelle ungehört verhallten, schaltete Ankara auf eine kompromisslose Gegnerschaft zu Assad um. Die türkische Regierung war sicher, dass der syrische Staatschef angesichts des Aufstandes vor dem Aus stand. Assad habe höchstens noch einige Wochen oder Monate, sagte Davutoglu im August 2012. weiter lesen ...
Botschaft der Republik Aserbaidschan
Johannes Singhammer: „Aserbaidschan orientiert sich nach Europa“


3.3.2015
„Der 26. Februar ist für uns Aserbaidschaner ein schrecklicher Tag“. Parviz Shahbazov begrüßte in Berlin rund 180 Gäste zum 3. Symposium „Stabilität und Sicherheit im Südkaukasus - Perspektiven Deutsch-Aserbaidschanischer Zusammenarbeit“. Wenngleich Wirtschaftsfragen im Vordergrund standen, erläuterte Aserbaidschans Botschafter in der Parlamentarischen Gesellschaft den ernsten Hintergrund des Jahrestages: In der Nacht vom 25. zum 26. Februar 1992 griffen armenische Streitkräfte im Krieg gegen Aserbaidschan die Stadt Chodschali in der umkämpften aserbaidschanischen Region Bergkarabach an. weiter lesen ...
Reformagenda im Kriegszustand
DER SCHICKSALSWEG DER UKRAINE


Länderbericht
GABRIELE BAUMAN, JAKOV DEVCIC
März 2015
Erst vor wenigen Tagen gedachte man in Kiew der Menschen, die während der Unruhen auf dem Maidan im Februar 2014 gestorben sind. Seitdem ist gerade ein Jahr vergangen, vieles hat sich für die Ukraine in der Zeit grundlegend verändert. Auf die Annexion der Krim durch Russland im März folgte die gewaltsame Abspaltung von Teilen des Donbass. Diese Gebiete sind nunmehr vollständig in der Hand von aus Moskau gesteuerten Separatisten, die noch immer massive militärische Unterstützung aus Russland erhalten. weiter lesen ...
Dmytro Firtasch tritt in Wien in der Rolle eines Reformers auf
Während er auf die Entscheidung über seine Auslieferung an die USA wartet,
verliert der ukrainische Oligarch Dmytro Firtasch keine Zeit. Mit einer PR-Kampagne präsentiert er sich als reformorientierter Geschäftsmann.


Deutsche Welle
Autorin/Autor Eugen Theise 
März 2015
In den Lobbys der Luxushotels Park Hyatt und Ritz-Carlton kann man in diesen Tagen Abgeordnete und bekannte politische Rentner aus verschiedenen Ecken Europas treffen, die bei einer Tasse Wiener Melange über Reformen in der Ukraine philosophieren. Sie sind Gäste des internationalen Forums "Ukraine Tomorrow", das am Dienstag (03.03.2014) im Palais Ferstel stattfand. Nur das Allerbeste - für seine Gäste hat Dmytro Firtsch seinen Geldbeutel nicht geschont. weiter lesen ...
Russland intern aktuell
Monatliche Analyse von Prof. Dr. Eberhard Schneider
Russische Innenpolitik Februar 2015 Nr. 70
Folgende Themen werden behandelt:
• Entscheidungsfindungsprozess in der russischen Ukrainepolitik
• Wink mit dem Zaunpfahl?
• Zustand des russischen Militärs
Zusammenfassung
Im Entscheidungsfindungsprozess bezüglich der russischen Ukraine-Politik sind zwei Stränge festzustellen: der Oligarch Konstantin Malofejew und Putins Think Tank. weiter lesen ...

Rouhanis Quasi-Midterms
Was eine wenig beachtete Wahl im Expertenrat über die künftige Machtbalance im
Iran verrät.



IPG-Internationale Politik und Gesellschaft
Konstantin Kosten
März 2015
Teheran im März 2015: Während sich die Menschen auf das persische Neujahr vorbereiten, findet eine bedeutende politische Entscheidung statt, die hierzulande relativ unbeachtet geblieben ist aber deren Ausgang die iranische Innen- und Außenpolitik entscheiden prägen kann: Die Mitglieder des Expertenrates bestimmen, wer das Gremium bis zur Neuwahl im kommenden Jahr leiten wird. weiter lesen ...
Eine brandgefährliche Wette
Sanktionen werden den Konflikt mit Moskau nicht lösen. Das Ende könnte bitter
werden.


Clifford Gaddy
März 2015
In der Frage der Wirtschaftssanktionen gegen Russland stehen sich zwei Ansichten unversöhnlich gegenüber. Nach offizieller Lesart des Westens sind Sanktionen ein Mittel, Russland für seinen Verstoß gegen die Regeln der internationalen Ordnung zu bestrafen und sein künftiges Verhalten zu korrigieren. Die Russen sehen das völlig anders. In ihren Augen sollen die Sanktionen Russland und seine Verteidigungsfähigkeit schwächen. weiter lesen ...
Yenel Selim: "Der EU fehlt eine Vision für die Wiedervereinigung
Zyperns"




http://www.euractiv.de

Georgi Gotev
März 2015
Mit der Lösung des Zypernproblems könnte eine Menge für den östlichen Mittelmeerraum, für die griechisch-türkischen Beziehungen, für neue Gasquellen für die EU getan werden. Dem türkischen EU-Botschafter Yenel Selim zufolge fehlt der EU aber eine solche visionäre Perspektive.
Yenel Selim ist Berufsdiplomat. Vor seiner Zeit als türkischer EU-Botschafter war er unter anderem in Afghanistan und der Ständigen Vertretung der Türkei bei den Vereinten Nationen im Einsatz. Selim war außerdem türkischer Botschafter in Österreich und stellvertretender Staatssekretär für Europaangelegenheiten. weiter lesen ...


PRESS RELEASE



März 2015
On Friday March 13th, 2015 Southeastern Europe Intelligence Unit of the Institute for Security & Defense Analysis (ISDA) organized a lecture by the external scientific associate of the Unit Dimitrios Stergiou.
Mr. Stergiou’s presentation was entitled: “Islamic State: The economic aspects of the phenomenon”.
Mr. Ioannis Karampelas, Head & Coordinator of Southeastern Europe department coordinated the discussion. weiter lesen ...

Hybride Kriegsführung
Zur Einordnung einer aktuellen Erscheinungsform des Krieges



Oliver Tamminga
März 2015
Seit Beginn des Ukraine-Konfliktes und erst recht seit die Krim mit Hilfe »grüner Männchen« annektiert wurde, spricht man in Medien und Politik von hybrider Kriegs-führung. Mitunter wird der Eindruck erweckt, es handele sich um eine neue und höchst effektive Form der Kriegsführung, die unterhalb des »Radars« bleibt und damit die europäischen Staaten sowie EU und Nato vor komplexe Herausforderungen stellt. Die Frage ist, worin das »Neue« und qualitativ Andere an dieser Art Kriegsführung besteht und was demgegenüber die Konstanten des Krieges sind. weiter lesen ...
Die USA: Der niedergeschlagene Partner?
Persönliche Bilanz aus einem Land, das wir schlechter kennen, als wir meinen.



Pia Bungarten
März 2015
Kurz vor unserer Rückkehr nach fünf Jahren in den USA sah ich im Washingtoner Flughafen im Juli 2014 zwei T-Shirts. Das erste war mit vielen Symbolen der Nation bedruckt, das zweite trug die Aufschrift „Ich liebe mein Land, es ist die Regierung, die ich fürchte”.
Die Häufung der emotional aufgeladenen Symbole vermittelte mir weniger Stolz und (Selbst)vertrauen als vielmehr die Suche einer verunsicherten Gesellschaft nach Bestätigung. weiter lesen ...

Die Türme des Kreml
Auch in Zeiten des „Putinimus“ liegt die Entscheidungshoheit nicht bei einer
einzelnen Person.


IPG-Internationale Politik und Gesellschaft
Dmitri Stratievski
März 2015
Die deutsche Russland-Berichtserstattung steckt voller Klischees. Mit Konstruktionen wie „Putin-Russland“, „Putin-Politik“ oder gar „Putinismus“ werden leicht vermittelbare Bilder geschaffen, die auf die absolutistischen Traditionen des Zarenreichs zurückgreifen. Die Botschaft: Die Entscheidungshoheit liegt in der Hand einer einzelnen Person. In dieser Sicht sind alle Facetten der Außen- und Innenpolitik von Putin abhängig. Auch die deutsche Politik übernimmt diese Annahme immer wieder. weiter lesen ...
Iran-Deal: Die Zeit läuft
Das Abkommen muss stehen bevor in Teheran und Washington der Wahlkampf
ausbricht.

IPG-Internationale Politik und Gesellschaft
David Ramin Jalilvand
März 2015
Zum ersten Mal in der Geschichte des Nuklearstreits zwischen der E3+3 und dem Iran stehen Moderate, Reformer und führende Konservative in Teheran geschlossen hinter den Unterhändlern. Doch der Fortbestand des innenpolitischen Konsenses in Teheran ist alles andere als sicher. Ultra-Konservative und Teile der Konservativen schlagen zunehmend härtere Töne an – auch und gerade vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen 2016. Moderate Konservative werden diesem Druck womöglich nicht unbegrenzt standhalten können. weiter lesen ...
Turkey’s New Missiles of October: Defense Modernization or
Political Statement?



by Dr. Ahmet Han and Dr. Can Kasapoglu
März 2015
Introduction
The developments surrounding Turkey’s procurement of a Long Range Air and Missile Defense System (T-Loramids) is becoming yet another potential point of friction between Turkey and its Western allies on foreign and security policy. Ankara’s early decision to start contract negotiations with the China Precision Machinery Export Import Corp (CPMIEC), a company that is under U.S. sanctions, for its HQ-9 system raised concerns over Turkey’s transatlantic commitments. weiter lesen ...

The Double Souls of Turkey and its Impact on Turkish-U.S.
Relations




Ahmet K. Han
Turkey has a uniquely hybrid identity. It is a state with long established relations and a historical footing in Europe. Turkey has gained a place in “Western” institutions not only, but especially, by virtue of its NATO membership. It also is a country with a predominantly Muslim population and, through that identity and history, it sustains ties with the Middle East. The way Turkey interprets the domestic and international dynamics and the choices the country is taking are being forged under the pressures and tensions created by the interplay of these two identities. weiter lesen ...
A CHINA RESET IN NORTHEAST ASIA
CHINA ANALYSIS



by François Godement and Agatha Kratz
März 2015
The end of 2014 saw regional tensions in Northeast Asia cool. Dialogue between China and Japan was resumed, which came on top of intensified relations between China and South Korea. Not all of this progress was due to China’s initiatives. For example, North Korean leader Kim Jongun has embarked on a course that seeks to limit Chinese influence over his regime, while eschewing any form of détente, save with Russia: this has made it easier for China to move closer to South Korea. weiter lesen ...
BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG



Nr. 41-1 vom 19. März 2015
Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
zum Europäischen Rat am 19./20. März 2015 in Brüssel vor dem Deutschen Bundestag
am 19. März 2015 in Berlin:
Herr Präsident!
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Meine Damen und Herren!
Der Europäische Rat im Frühjahr ist traditionell der wirtschaftlichen Lage in Europa gewidmet. Dazu können wir zunächst feststellen, dass es aller Voraussicht nach in diesem Jahr erstmals seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise wieder in allen europäischen Mitgliedstaaten Wachstum geben wird. weiter lesen ...

Französisches Kassationsgericht bestätigt die Auslieferung von
Muchtar Abljasow nach Russland



Christian Hellberg
Ende März 2015
In der Angelegenheit der Auslieferung des kasachischen Oligarchen Muchtar Abljasow gibt es Neuigkeiten. Das französische Kassationsgericht gab einer Klage der Generalstaatsanwaltschaft Russlands bezüglich der Auslieferung von Herrn Abljasow statt.
Führende europäische Medien, einschließlich Euronews, berichteten in ihren Hauptnachrichten über die kommende Auslieferung von Abljasow. weiter lesen ...

News from LISD



 
2015
Spring Semester 2015 Warm greetings to all current and former students, associates, non-resident fellows, and friends of the Liechtenstein Institute on Self-Determination at Princeton University! As the final winter snows melt away, here come some spring updates from the LISD: weiter lesen ...
Zehntausende fordern den Rücktritt der georgischen Regierung
In der georgischen Hauptstadt Tiflis sind Zehntausende gegen die Regierung von Premierminister Irakli Garibaschwili auf die Straße gegangen. Sie soll für die
schlechte Wirtschaftslage des Landes verantwortlich sein. 


  
März 2015
Die Demonstranten marschierten in einer der größten Anti-Regierungs-Kundgebung der vergangenen Jahre vom Freiheitsplatz im Zentrum Tiflis‘ zum Regierungssitz. Viele schwenkten georgische Fahnen und hielten Plakate hoch, auf denen die Regierung zum Rücktritt aufgefordert wurde.
Zu der Kundgebung hatte die Partei des ehemaligen Präsidenten Michail Saakaschwili aufgerufen, der in seiner Heimat wegen Amtsmissbrauchs angeklagt ist und zurzeit in der Ukraine lebt. weiter lesen ...

Defeating the Iraqi State, One Victory at a Time



März 2015
What progress is being made against jihadi insurgents occupying large swathes of north-western Iraq is simultaneously undermining what is left of a state whose frailty and malfunctions created the environment in which jihadism was able to surge in the first place. This is particularly apparent in the battle for Tikrit, where much of the fighting is by Shiite militias under the guidance of Iranian Revolutionary Guard commanders. weiter lesen ...
Kasachische Tulpen
Die Steppenschönheiten der bunten Berge
In Kasachstan sollte man sich entweder an der Weite der Landschaft erfreuen oder
auf den Boden starren. Denn dort in der dürren Steppe wachsen so viele Wildtulpen
wie sonst nirgendwo.
Pia Volk
März 2015
Das sollen Tulpen sein? Auf dem Schotterboden zwischen Grasbüscheln wächst eine Blume, klein wie ein Schneeglöckchen, nur dass die Blüte nach oben steht, die Blütenblätter etwas spitzer sind und gelb leuchten. Bis gerade eben waren Tulpen für mich diese kräftig-roten Schnittblumen, deren Blüten so groß sind, dass man darin Ostereier verstecken könnte.
Ich bin unterwegs mit Tulpenliebhabern im Südosten Kasachstans. Nirgendwo gibt es so viele verschiedene Tulpenarten wie hier. weiter lesen ...

Beim Gas steht Kiew in Russlands Schuld
Die Ukraine wäre gerne frei und unabhängig von Moskau. Doch da ist - auch - das Thema Gasversorgung. Die Abhängigkeit von russischem Gas sorgt dafür, dass
Kiew im wahrsten Sinn des Wortes bei Moskau in der Schuld steht.


 
März 2015
Jedenfalls wollen die Ukraine und Russland im April nach einer Lösung in ihrem Gasstreit suchen. Dann sollen neue Gespräche unter Vermittlung der Europäischen Union stattfinden, wie der russische Energieminister Alexander Nowak nach einem Treffen in Brüssel sagte. Die Ukraine und ihr Gaslieferant Russland hatten dort zuvor über die Konditionen für eine längerfristige Gasversorgung verhandelt. weiter lesen ...
Russland-Exporte brechen weiter ein
Die deutschen Exporte nach Russland brechen wegen der westlichen Sanktionen immer stärker ein. Der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft fordert deshalb verstärkte diplomatische Anstrengungen.


 
März 2015
Die deutschen Exporte nach Russland sind wegen der westlichen Sanktionen und der politischen Unsicherheit zu Jahresbeginn heftig eingebrochen. Die Ausfuhren schrumpften im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat von 2,22 Milliarden auf 1,44 Milliarden Euro und damit um rund 35 Prozent, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. weiter lesen ...

Ost / Letter
Ein Nachrichtendienst des Ostinstituts Wismar
mit Informationen zur Rechtsentwicklung in Russland

http://www.ostinstitut.de
Ende März 2015
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser, der Rauch über den Schlachtfeldern der Ostukraine scheint sich zumindest zeitweise ein wenig verzogen zu haben, so dass wir uns in der Atempause wieder etwas mehr unseren Kernthemen, nämlich der Wirtschaft und dem Recht zuwenden können. So finden Sie in dieser Ausgabe Beiträge zur Reform des russischen Gesellschaftsrechts, zur Wirtschaftslage in Russland und zu den gerade in Zeiten der Sanktionen – wichtigen Industriemontageverträgen. Ferner haben wir versucht, einen Überblick über die verschiedenen Gruppen der so genannten „Russlandversteher“ und Russlandgegner zu geben. weiter lesen ...

Thesen für eine neue deutsche Russlandpolitik
Handlungsspielräume, Ziele und neun Empfehlungen

Seit 2012 beobachten wir in Russland eine Versicherheitlichung von Politik, Wirtschaft und
Gesellschaft - der Konflikt mit dem Westen ist für die russische Führung systemstabilisierend
geworden. Auch aufgrund der sich verschlechternden Wirtschaftslage und der Stärkung
nationalistischer Kräfte besteht die Gefahr einer weiteren Destabilisierung. Um auf einen mittel- bis langfristigen Politikwechsel zu setzen, bedarf es vonseiten der deutschen und europäischen Politik
einer Mischung aus Eindämmung und Kooperation.

Stefan Meister---März 2015
Ziele und Handlungsspielraum deutscher Osteuropapolitik
Ziele deutscher und europäischer Russlandpolitik sollten sein, kurzfristig die Situation in der Ukraine zu stabilisieren, mittelfristig die russische Führung an den Verhandlungstisch für die Aushandlung eines neuen Modus Vivendi zu bekommen und langfristig die Beziehungen in den Bereichen Sicherheit, Energie und Wirtschaft neu auszuhandeln und die Anerkennung internationalen Rechts gegenüber Moskau durchzusetzen.  weiter lesen ...

Umfrage: Putin in Russland so beliebt wie nie






SPIEGEL ONLINE

März 2015
Moskau - Außenpolitisch ist Russland isoliert, innenpolitisch leidet das Land unter einem schwachen Rubel und einer kriselnden Wirtschaft. Ihren Staatspräsidenten machen die Russen dafür aber offenbar nicht verantwortlich: 75 Prozent der Befragten würden für den 62-Jährigen stimmen, wenn am kommenden Sonntag Präsidentenwahlen wären, teilte das Meinungsforschungsinstitut FOM mit. weiter lesen ...
Am 26. April werden in Kasachstan vorgezogene
Präsidentschaftswahlen stattfinden. Die Initiative, diesen
Urnengang abzuhalten, stammte von den Mitgliedern der Vollversammlung
der Völker Kasachstans. Die Mehrheit der Bevölkerung des Landes
unterstützt diesen Schritt.

Konstantin Laffenbach

Ende März 2015
Kasachstan ist das größte Land in der zentralasiatischen Region. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg schätzen Experten, dass dieses Land im Rahmen der zwanzig am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften von Schwellenländern im Jahr 2015 auf Platz 11 kommt. Kasachstan erlebt jedoch heute, wie viele andere Staaten auch, starke Einbrüche in seiner Volkswirtschaft. weiter lesen ...
Europas Chance in Eurasien




http://www.project-syndicate.org
Michael Schaefer,
Inna Veleva
BERLIN – Der rasante Wandel des globalen Energiesystems schürt vor allem in Europa weitverbreitete Ängste – vor Energieversorgungsengpässen und den Folgen bestehender Abhängigkeiten. Das Problem ist nicht die Verknappung globaler Energieressourcen. Im Gegenteil. Dank Energieeffizienz-Initiativen wie der Nullenergie-Gebäuderichtlinien der Europäischen Union, aber auch wegen des wachsenden Wettbewerbs zwischen Schieferölproduzenten und klassischen Ölexporteuren bereitet das Thema Ölknappheit weniger Sorgen denn je. weiter lesen ...
Brüder, zur Sonne!
In Zentralasien könnte die Energiewende Vorbild sein. Dafür müsste
Berlin sie aber mal bewerben.


Komila Nabiyeva

März 2015
Im September 2014 zitierten Nachrichtenagenturen den kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew mit den Worten: „Ich persönlich glaube nicht an alternative Energien, auch nicht an Wind- und Sonnenenergie. Öl und Gas sind unser wichtigstes Zugpferd, und wir sollten uns nicht davor fürchten, von unseren Rohstoffen zu leben.” Eine kühne Aussage für den Präsidenten, der noch zwei Jahre zuvor seine Strategie 2050 für die Modernisierung des öl- und gasreichen zentralasiatischen Landes vorgestellt hatte. Kasachstans „Übergang in eine grüne Ökonomie” war das Schlüsselziel dieser Strategie. weiter lesen ...
Präsident Iohannis setzt neue Akzente
Der deutschstämmige Präsident Klaus Iohannis ist seit 100 Tagen im Amt - und so
beliebt wie keiner seiner Vorgänger im postkommunistischen Rumänien. Was hat
sich im Land verändert?


Deutsche Welle
Autorin/Autor Keno Verseck
März 2015

Drei Viertel der rumänischen Bürger würden heute wieder für Klaus Iohannis stimmen - noch viel mehr als die 55 Prozent, die den Kandidaten des Mitte-Rechts-Bündnisses bei der Präsidentschaftswahl im November 2014 wählten. Zu diesem Ergebnis kommen aktuelle Meinungsumfragen. Auf Facebook folgen ihm 1,5 Millionen Menschen - mehr als vielen anderen europäischen Politikern. weiter lesen ...
Europarat legt Untersuchung zu Maidan-Schüssen vor
Der Europarat kritisiert Kiew scharf wegen schleppender Ermittlungen zu den
Toten der Maidan-Proteste. Auch in der Ukraine, wächst der Unmut. Frank
Hofmann berichtet aus Kiew.



Autorin/Autor Frank Hofmann, Kiew
März 2015

Die Trauer ist bis heute jeden Tag förmlich zu greifen. Von der Institutskaya Straße entlang des Hotel Ukraina vom Kiewer Maidan-Platz bis hinauf zu den Regierungsgebäuden: Mit Porträtfotos, Blumen und Erinnerungsgegenständen gedenken dort Angehörige und Freunde an die Todesopfer der Proteste. Mindestens 49 Menschen kamen allein um den 20. Februar vergangenes Jahr ums Leben. Die meisten von ihnen durch Schüsse der Regimetreuen Berkut-Einheiten des Innenministeriums. weiter lesen ...