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Mukhtar Ablyazov's wife, Alma, with their daughter Madina. European Pressphoto Agency
LONDON—A Ukrainian lawyer named Olena Tyshchenko traveled to the Royal Courts of Justice on the afternoon of July 22 as a bit player in one of the most complex legal dramas ever seen here.
When she left the imposing edifice, though, she unwittingly walked into a starring role. Kazakhstan's state-owned BTA Bank had sued its former chairman, Mukhtar Ablyazov, accusing him of embezzlement and fraud on a monumental scale. It had won billions of dollars in damages.
But Mr. Ablyazov, who denied the allegations, hadn't paid. He fled Britain in 2012 when he was about to be sentenced for contempt of court. BTA was desperate to find him.
Outside the court that day, Ms. Tyshchenko hailed a cab. The bank followed her. weiter lesen ...

Billions Vanish in Kazakh Banking Scandal
Kazakhstan's BTA Bank Accuses Former Chairman of Fraud

By CHARLES FORELLE
Giada Zampano contributed to this article

1. Januar 2014
The number of risks connected with developments in the Arctic is increasing, secretary of Russia’s Security Council says.
Nikolay Patrushev believes environmental security will be critical for the international community in the years ahead and especially voices concern about the situation in the Arctic. Talking with newspaper Rossiiskaya Gazeta, the Security Council Secretary underlines that the increasing intensity in Arctic oil extraction will ultimately lead also to higher environmental risks in the region. weiter lesen ...

National security boss concerned about Arctic

Atle Staalesen

2. Januar 2014
Ein neues Jahr, eine neue Koalition und ein neuer (alter) Außenminister: All dies wäre wahrhaftig ein Anlass und eine gute Gelegenheit für Deutschlands Außenpolitik, einmal tief Luft zu holen und neu anzusetzen. Damit das gelingen kann, wäre es zunächst vor allem wichtig, Abstand zu gewinnen, gewissermaßen einen Schritt zurückzutreten und zu fragen: Was ist drängend – und was ist wirklich wichtig?
Mit etwas (selbst)kritischer Distanz auf die Außenpolitik würde rasch deutlich, wie sehr diese getrieben wird, nur reagiert, anstatt wirklich zu agieren – und diese beiden Handlungsformen dann auch noch miteinander verwechselt: Die deutsche Diplomatie wiegt sich im Glauben zu gestalten, wo sie doch nur verwaltet - und dabei verkümmert. weiter lesen ...

Für eine progressive Russlandpolitik:
Wie das Nullsummendenken überwunden werden kann.

IPG - Internationale Politik und Gesellschaft
Hans-Henning Schröder

Januar 2014
SAC celebrates 20th anniversary, launches new identity
12. Dec 2013 | Press releases
While reflecting upon its 20th birthday, the Slovak Atlantic Commission establishes a new umbrella entity – Central European Strategy Council – to synergise activities of the SAC and its spin-off organisations CEA and CEPI, and to further advance influence of Central Europe in the global discourse.
The Slovak Atlantic Commission (SAC) is a unique phenomenon within the Slovak scope, said Ambassador Martin Bútora on the occasion of the Commission’s 20th anniversary. It proves that with a focused effort, hard work and ability to connect key figures of international and security politics, economics and academia, even a small country can make its mark in the world. weiter lesen ...

Newsletter 01/2014
USA is attempting to take a lead role in the Arctic and receives clear support from NATO members Norway, Denmark and Canada. Russian fishermen are being hit the hardest, claims a Russian fisheries veteran.
Vyacheslav Zilanov is a veteran in Russian fisheries management, and the question above is the title of a book he launched in Murmansk before Christmas. Those who read the book will find out that it is more conclusive than questioning. Zilanov was a Deputy Minister of Fisheries in the Soviet Union and among other things participated in the so-called Grey Zone negotiations in the 1970s. He has held a number of positions in Russian fisheries management. He is now retired and is critical of the current fisheries policy in Russia.
Poor agreements
The Arctic is primarily a large body of water that is surrounded by five countries: Russia, USA, Canada, Greenland/Denmark and Norway. weiter lesen ...

Russia loses the Arctic?

By Gunnar Sætra
6. Januar 2014
Ein neues Jahr, eine neue Koalition und ein neuer (alter) Außenminister: All dies wäre wahrhaftig ein Anlass und eine gute Gelegenheit für Deutschlands Außenpolitik, einmal tief Luft zu holen und neu anzusetzen. Damit das gelingen kann, wäre es zunächst vor allem wichtig, Abstand zu gewinnen, gewissermaßen einen Schritt zurückzutreten und zu fragen: Was ist drängend – und was ist wirklich wichtig?
Mit etwas (selbst)kritischer Distanz auf die Außenpolitik würde rasch deutlich, wie sehr diese getrieben wird, nur reagiert, anstatt wirklich zu agieren – und diese beiden Handlungsformen dann auch noch miteinander verwechselt: Die deutsche Diplomatie wiegt sich im Glauben zu gestalten, wo sie doch nur verwaltet - und dabei verkümmert. weiter lesen ...

Deutsche Außenpolitik 2014: Luftholen und Kernsanieren!
Was jetzt wirklich wichtig ist und nicht warten kann...

Prof. Dr. Hanns W. Maull
7. Januar 2014
Als zentrales internationales Forum für wirtschaftliche Koordinierung soll die G20 einen wesentlichen Beitrag zur globalen wirtschaftlichen Stabilität leisten. Im Zentrum steht das Rahmenabkommen für starkes, nachhaltiges und ausgeglichenes Wachstum, in dem sich die G20-Länder verpflichten, ihre Wirtschaftspolitiken stärker aufeinander abzustimmen. Wie das Monitoring verbessert werden kann, dazu machen Katharina Gnath und Claudia Schmucker Vorschläge in ihrem Beitrag zum „Think20 Paper“.
As the global upturn continues to bear risks, the issue of economic growth is still a central element of the G20 agenda. The item is connected to macroeconomic imbalances, which rose dramatically before the financial crisis and which are considered a major risk to the stability of the global economic and financial system. As a consequence, the G20 adopted the Framework for Strong, Sustainable and Balanced Growth in 2009, with the objective of reducing macroeconomic imbalances and promoting sustainable growth. weiter lesen ...

Reform der G20
„Think 20 Network“ gibt Empfehlungen für das Gipfeltreffen 2014in Australien

Deutsche Gesellschaft für Auswertige Politik e.V
.
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker
8. Januar 2014  
SPD-Politiker Gernot Erler wird der neue Russland-Koordinator der Bundesregierung. Im DW-Interview ruft er zu mehr Verständnis für russische Positionen auf. Dies sei wichtig für einen konstruktiven Dialog.
DW: Herr Erler, einige in Moskau sagen, Ihr Vorgänger, Andreas Schockenhoff, war zu kritisch und intolerant gegenüber Russland. Teilen Sie diese Einschätzung?
Gernot Erler: Der große Vorteil der deutsch-russischen Beziehung besteht darin, dass wir eine verlässliche Kontinuität über mehrere Regierungsperioden hinweg haben. Dass dann im Einzelnen immer unterschiedliche Prioritäten gesetzt werden, ändert nichts daran und ich werde selber natürlich dazu beitragen - übrigens mit vollem Respekt für das, was mit meinem Kollegen Andreas Schockenhoff seit 2006 hier geleistet worden ist, um das fortzusetzen. weiter lesen ...

Erler: "Von Lagerdenken halte ich nichts"
Deutsche Welle

Nikita Jolkver

10. Januar 2014
Economics
Mexico to Turn on the Pumps
After years of declining output, Mexico’s energy industry looks like it will be turning a corner in 2014. Legislation was passed in December to end the monopoly long enjoyed by Petroleos Mexicanos (Pemex) and open the industry up to much-needed foreign investment. After the energy bill is ratified by a majority of Mexico’s states (it is expected to pass without a problem), the first licenses for foreign energy companies will be issued in late 2014.
The end of Mexico’s 75-year oil monopoly is a watershed event, albeit a somewhat predictable one given the pressures of an increasingly supply-glutted international energy market. weiter lesen ...

Forecast 2014: North America

Zachary Fillingham

13. Januar 2014
Nach den Umbrüchen in Nordafrika hat sich die EU vorgenommen, ihre Hilfe für die südlichen Nachbarländer stärker als bisher an Bedingungen zu knüpfen. Damit sollen die Nachbarn zu Reformen nach dem Vorbild der EU bewegt werden. Doch die Anreize Brüssels reichen nicht aus und die EU ist in der Region nur ein Akteur unter vielen. Deshalb kann dieser Ansatz nicht funktionieren und die EU sollte stattdessen auf eine realistische, aber nicht weniger verantwortungsvolle Außenpolitik setzen.
Nach den Umbrüchen in der arabischen Welt wurde die Europäische Union für ihre bisherige, weitgehend bedingungslose Zusammenarbeit mit den dortigen autokratischen Regimes vielfach kritisiert. Daraufhin beschloss die EU, dem Prinzip der Konditionalität einen höheren Stellenwert beizumessen: Demnach gewährt Brüssel seinen Nachbarn umso mehr Unterstützung, je größer deren Reformeifer ist – es reduziert seine Hilfen hingegen, wenn die Nachbarn vereinbarte Reformen nicht anpacken. Dies wird in der überarbeiteten Version der Europäischen Nachbarschaftspolitik vom 25. Mai 2011 deutlich unterstrichen. weiter lesen ...

Mittelmeer-Politik auf Abwegen
Die EU muss sich von dem Konditionalitätsprinzip verabschieden

Deutsche Gesellschaft für Auswertige Politik e.V.
Christian Achrainer
13. Januar 2014  

Die Briten wollen 2017 über die Mitgliedschaft ihres Landes in einer abgespeckten EU abstimmen. Für Deutschland kommt die Debatte auf der Insel zur Unzeit, ein Austritt liegt keinesfalls im Interesse Berlins. Die Bundesregierung steht vor der schwierigen Aufgabe, die Eurozone zu erhalten und gleichzeitig Großbritannien zum Verbleib in einer weiter gefassten EU zu bewegen. Um die Kluft zu verringern, müssten die EU-Debatten in Großbritannien und auf dem Kontinent besser zusammengeführt werden. weiter lesen ...
Debatte um EU-Austritt in Großbritannien
Eine Europäische Union ohne London liegt nicht im Interesse Deutschlands

Deutsche Gesellschaft für Auswertige Politik e.V.
Almut Möller
14. Januar 2014  

Die Ernennung Gernot Erlers zum Russland-Beauftragten der Bundesregierung sei ein Zeichen für neue Töne im Dialog mit Moskau, meinen Experten. Kritik werde weniger öffentlich, ein Kurswechsel sei das aber nicht.
Im Dialog mit Russland werde Deutschland künftig auf weniger Kritik setzen - zumindest öffentlich. So reagiert man in Fachkreisen auf die Nachricht, der SPD-Bundestagsabgeordnete Gernot Erler werde neuer Russland-Koordinator für die zwischengesellschaftlichen Beziehungen im Auswärtigen Amt. Die Bundesregierung will über die Personalie des 69-Jährigen in den kommenden Tagen entscheiden.
Erler spricht Russisch und gilt als ein besonders guter Kenner Osteuropas. Auch in der Regierung ist er kein Neuling. In der ersten großen Koalition zwischen 2005 und 2009 war Erler Staatsminister im Auswärtigen Amt, das damals wie jetzt von seinem SPD-Kollegen Frank-Walter Steinmeier geleitet wird. weiter lesen ...

Berlins neue Stimme im Dialog mit Moskau
Deutsche Welle

Roman Goncharenko

15. Januar 2014
Hinter den Anschlägen in Wolgograd werden Selbstmordattentäter slawischer Abstammung vermutet. In Zukunft könnten in Russland mehr Selbstmordanschläge von Menschen slawischer Herkunft begangen werden.
Wer sprengte sich am 29. Dezember 2013 in der Eingangshalle des Bahnhofs von Wolgograd in die Luft? Die Behörden haben noch keine Ermittlungsergebnisse vorgelegt. Doch ersten Vermutungen zufolge, die in den russischen Medien gleich nach dem Anschlag kursierten, soll der Selbstmordattentäter slawischer Abstammung gewesen sein.
"Die Explosionen in Wolgograd zwingen uns, über das Problem von Selbstmordattentätern zu sprechen, die Slawen sind", sagt Achmet Jarlykapow vom Institut für Ethnologie und Anthropologie der Russischen Akademie der Wissenschaften im Gespräch mit der DW. weiter lesen ...

Von Konvertiten zu Terroristen?
Deutsche Welle

Mikhail Bushuev / Markian Ostaptschuk

16. Januar 2014
Am 21. Januar ist es soweit: Die EU nimmt mit Serbien Beitrittsverhandlungen auf. Der Weg dorthin war von Schwierigkeiten gepflastert. Einer der Stolpersteine war die Normalisierung der Beziehungen zum Kosovo. Die ersten Schritte auf diesem Weg wurden bei Verhandlungen unter EU-Ägide zäh zurückgelegt. Auch wenn Serbien den Kosovo noch nicht als eigenen Staat anerkannt hat, so haben die Verhandlungen doch den Sonderstatus, auch aus serbischer Sicht, dieser ehemaligen Provinz gezeigt. Kommunalwahlen in allen Landkreisen des Kosovo im November 2013 haben den Anspruch der Regierung in Pristina unterstrichen, alle Bewohner des Kosovo zu repräsentieren. Doch Anspruch und Wirklichkeit klaffen bisher noch beträchtlich auseinander. weiter lesen ...
Serbien zwischen Reformnot und politischem Erfolg
Hintergrund N°4/2014

Charles du Vinage und Dusan Dinic

Belgrad, Freitag, 17. Januar
Sein intensives persönliches Engagement für den früheren kasachischen Botschafter Rakhat Aliyev bringt Justizminister Wolfgang Brandstetter jetzt in Zusammenhang mit Ermittlungen der eigenen Justiz-Behörden.
Die Vergangenheit als Strafverteidiger des Ex-Botschafters von Kasachstan, Rakhat Aliyev, holt den frischgebackenen Justizminister Wolfgang Brandstetter mit größerer Intensität ein, als ihm lieb sein kann. Es geht um: Umstrittene Anmeldungen von Aliyev und anderen hohen Geheimdienstmitarbeitern Kasachstans an Brandstetters Adresse in Eggenburg (Bezirk Horn). Um Vorwürfe des Amtsmissbrauchs der Bezirkshauptmannschaft (BH) Horn im Zusammenhang mit einem Antrag Brandstetters für einen Aufenthaltstitel und einen Fremdenpass für Aliyev. Und um einen brisanten Bericht der Volksanwaltschaft. Dies alles bringt den Minister unter Druck und ins Visier der eigenen Behörden. weiter lesen ...

Justizminister wegen Pass-Skandal im Visier der eigenen Behörden
Der ehemalige kasachische Botschafter Aliyev bringt Justizminister Brandstetter unter Druck.

http://www.format.at
Florian Horcicka

17. Januar 2014
Africa is discovering a new spirit of optimism, reminiscent of the first decade of its post-colonial era. Despite inadequate infrastructure and at times even poorer governance, the continent has been attracting more and more interest from American and European investors, as well as Chinese, targeting such countries as Kenya, Nigeria, South Africa, Angola, Tanzania, and Rwanda to name a few. Today, half of the world’s 30 fastest-growing countries are in Africa, which is quickly losing its image of hopelessness and despair. Unfortunately, economic growth, while significant, rarely benefits the impoverished majority, even amid scenes of bustling business taking place from Dakar to Nairobi, and statistics indicating an emerging African middle class of some 150 million – which could quickly rise to 300 million by 2015, barring any ‘black swan’ events. weiter lesen ...
Forecast 2014: Africa

Alessandro Bruno

19. Januar 2014
Aliyev-Anwalt kritisiert Lanskys Nähe zu Kasachstan - ein Land, das kein Rechtsstaat sei
• Tondokumente sollen beweisen, dass Aliyev von seiner Schuld ablenken wollte.
Wien. "Es wird eng für Aliyev": Der Anwalt Gabriel Lansky ist überzeugt davon, dass der umstrittene kasachische Ex-Botschafter in Wien, Rakhat Aliyev noch heuer angeklagt wird. Gegen Aliyev wird unter anderem in Kasachstan wegen Mordes und Geldwäsche ermittelt. "Jetzt ist es aus mit lustig", erklärte der Anwalt am Montag vor Journalisten. Er ist für die Angehörigen zweier Bankmanager tätig, die seiner Darstellung zufolge auf Anweisung Aliyevs in Kasachstan ermordet worden sein sollen.
Ein aktuelles Gutachten belege jetzt eindeutig, dass Aliyev gefälschte Dokumente vorgelegt hat, um sich selbst zu entlasten, erklärte Lansky. weiter lesen ...

"Es wird eng für Aliyev"
Von Christian Rösner
20. Januar 2014
TROMSØ: WWF’s Nina Jensen urges a ban on heavy fuel oil for Arctic shipping while shipowner Felix Tschudi says it is a myth that such ban is best for the environment.
The International Maritime Organization (IMO) will likely finalize negotiations later this week for what will be the Polar Code for shipping in Arctic waters. When approved, it will be a legally binding set of rules for voyages in polar regions.
The Polar Code will, however, not include a ban on usage of heavy fuel oil. Environmentalists fear a shipping accident causing heavy fuel oil to leak out will have dramatically consequences for the fragile Arctic eco-systems. weiter lesen ...

Debate on Arctic shipping heats up

By Thomas Nilsen
20. Januar 2014  

Das Gericht der französischen Stadt Aix-en-Provence hat die Entscheidung über die Auslieferung des ehemaligen Chefs der BTA-Bank Muchtar Abljasow in die Ukraine wieder einmal auf den 12. Dezember vertagt. Am diesen Tag wird im Berufungsgericht Aix-en-Provence über einen analogen Vorgang, die Auslieferung nach Russland, entschieden werden.
Die Geschichte der Auslieferung von Herrn Abljasow begann vor seiner Verhaftung. Gerichtsverfahren bezüglich des flüchtigen Ex-Bankiers beanspruchten gleich mehrere Staaten der GUS. Das Oberste Gericht der Stadt Londons hat Herrn Abljasow bereits in Abwesenheit für die Missachtung der Institution zu einer 22-monatigen Haftstrafe verurteilt. weiter lesen ...

Abljasow geht nach Russland

Christian Hellberg
21. Januar 2014
Österreichs Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) ist weit mehr in das europaweite Netzwerk des Kasachen Rachat Alijew (Rakhat Aliyev) verstrickt als bisher bekannt. Es geht um umfangreiche grenzüberschreitende Vermögensverschiebungen zugunsten und im Auftrag Alijews. Bei der Passbeschaffung in Österreich offenbaren sich erstaunliche Parallelen zu Malta.
Die österreichische Parallele zu Malta ist auffallend: In Malta hatte sich Rachat Alijew (Rakhat Aliyev) mit Hilfe des dortigen Rechtsanwalts Pio Valletta eine Aufenthaltsgenehmigung besorgt. Weil die Beschaffung des Dokuments besonders schwierig war und offenbar einiger Nachhilfe bedurft hatte, stellte der Anwalt für seine Bemühungen 150.000 Euro in Rechnung, datiert mit 30. September 2011. weiter lesen ...

Österreichische Parallele zu Malta bei der Pass-Beschaffung
Justizminister Brandstetter und die Alijew-Rechnungen

Ewald König
21. Januar 2014
Die Entscheidung des Europäischen Rates vom 20. Dezember, Albanien den Kandidatenstatus erneut zu verwehren, stellt für Beobachter eine Überraschung und für das Land eine herbe Enttäuschung dar – auch, weil gleichzeitig die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Serbien beschlossen wurde. Der Strahlkraft der EU auf dem westlichen Balkan wird die jüngste Ablehnung aber kaum schaden. Für die dortigen Länder ist die europäische Integration nach wie vor attraktiv.
Warum hat sich der Europäische Rat gegen die Verleihung des Kandidatenstatus an Albanien entschieden?
Der Kandidatenstatus schien zunächst in Reichweite. In ihrer begleitenden Meinung zum Fortschrittsbericht 2010 hatte die Europäische Kommission zwölf Reformprioritäten angemahnt, die Albanien angehen sollte, um den Kandidatenstatus zu erlangen. weiter lesen ...

Albanien in der Warteschleife
Zum dritten Mal in Folge hat es die EU abgelehnt, das südosteuropäische
Land zum Beitrittskandidaten zu machen

Ulrike Stern, Sarah Wohlfeld
Obwohl wirtschaftliche und politische Argumente dafür sprechen, kommt die Zusammenarbeit der Maghreb-Länder nicht voran. Algerien und Marokko pflegen ihre Rivalität, Tunesien und Libyen sind nach den Umbrüchen von 2011 mit sich selbst beschäftigt, und der Aufschwung der Islamisten birgt neues Spaltpotenzial. Für eine umfassende regionale Kooperation ist der Maghreb noch nicht bereit. Die EU könnte helfen, die Rahmenbedingungen dafür zu verbessern und vertrauensbildende Maßnahmen unterstützen. weiter lesen ...
Regionale Kooperation im Maghreb?
Die politischen Umbrüche vertiefen die Unterschiede zwischen den
nordafrikanischen Ländern

Sigrid Faath
The situation in Ukraine is a problem for all Europeans, whether they live within the EU or outside it. It stems from the fact that there is at present no cultural context that allows all Ukrainians to feel at home in Europe. Ukraine’s westernmost regions, which once belonged to the Austro-Hungarian Empire and Poland, can use this as a peg upon which to hang their European identity. But in the rest of the nation, which has long been attached to Russia, people are alienated by efforts to force Ukraine to choose between the EU and Russia. And when they see how Russia is constantly berated by European leaders for trying to strengthen ties with Ukraine, they wonder how their own distinctive values and culture will be treated by the EU. weiter lesen ...
How the EU Can Bring Ukraine Into Europe

By Nicolai N. Petro
Januar 2014  

The op-ed was also published by the Russian International Affairs Council (RIAC) and Kommersant in Russian and by Gazeta Wyborcza in Polish.
More than two decades after the Cold War ended, Europe still stands divided. This has been proven in the last few days by the zero-sum logic being used to describe the situation of Ukraine, where the people apparently have to make a choice between a “European” and “Eurasian” future. Such an approach seems short-sighted. It is beyond doubt that Ukraine and all other countries on the continent should be free to choose their partners for closer cooperation, but our focus should be on the necessity of pan-European cooperation, instead of rivalry and confrontation between the West and the East.
The divisions in Europe concern more than Ukraine. The relationship between NATO and Russia is characterised by mutual mistrust. weiter lesen ...

Moving Europe Beyond Divisions on Ukraine

By Des Browne, Igor Ivanov, Adam Daniel Rotfeld  

TROMSØ: Norwegian PM Erna Solberg received a box with 2,000 signatures against Arctic oil drilling Tuesday morning, but could assure the environmentalists that oil drilling will be an important part of the future.
Prime Minister Erna Solberg was met by the ecologists from Nature and Youth on the doorsteps to the Arctic Frontiers conference where she gave a speech about Norway’s increasing activities in the north.
“Oil will be a part of the future in the north,” said a smiling Erna Solberg as she got the box with 2,000 signed Christmas cards encouraging her to halt all plans for drilling in the Arctic. weiter lesen ...

“Oil will be part of the future”
Barents Observer

By Thomas Nilsen
21. Januar 2014  

Norway offered ownership interests to a record 48 companies in 65 new production licenses on the Norwegian continental shelf
The offers are being issued after the authorities have evaluated applications from 50 companies in the Awards in Pre-defined Areas (APA) 2013. Of the 65 production licenses, 38 are located in the North Sea, 19 in the Norwegian Sea and 8 in the Barents Sea.
A record number of companies applied for available acreage this year.
“It is clear that the oil companies still consider it interesting to explore for oil and gas in mature areas,” says Sissel Eriksen, exploration director in the Norwegian Petroleum Directorate in a press release. weiter lesen ...

Strong interest in exploration of Norwegian shelf

By Trude Pettersen
22. Januar 2014  

Das Verhältnis beider Länder wird noch immer durch die Erfahrung der Kolonisierung und des Krieges belastet. Dabei hätten Paris und Algier viele gemeinsame Aufgaben, von der Energie- bis zur Migrationspolitik. Frankreich wünscht eine Normalisierung der Beziehungen. Voraussetzung dafür wäre allerdings, dass sich Algeriens langjähriger Präsident Bouteflika am 17. April 2014 nicht noch einmal zur Wahl stellt und es zu einem Generationswechsel in der algerischen Politik kommt. weiter lesen ...
Algerien und Frankreich auf Normalisierungskurs?
Die bevorstehende Präsidentschaftswahl in Algerien könnte einen Neuanfang
in den angespannten Beziehungen ermöglichen

Pierre Vermeren
23. Januar 2014  

Die Lage in der Ukraine ist auch nach den Gesprächen zwischen Präsident Janukowitsch und den Oppositionsführern äußerst angespannt. Die Angebote des Präsidenten werden von den Regierungsgegnern als Hinhaltetaktik abgelehnt. Sie fordern seinen Rücktritt und Neuwahlen. Dazu aber ist Janukowitsch nicht bereit. Die Fronten sind völlig verhärtet, die Proteste gewaltsam eskaliert. Maria Davydchyk über die Kräfteverhältnisse in der Ukraine und die Möglichkeiten der EU, in dem Konflikt zu vermitteln.
Warum haben sich die Proteste in der Ukraine derart radikalisiert?
Die Proteste gegen die ukrainische Regierung und Präsident Viktor Janukowitsch ziehen sich bereits seit zwei Monaten hin. Auslöser war die außenpolitische Kehrtwende der Ukraine gegenüber der EU: Am 21. November 2013 hatte Kiew bekannt gegeben, das lange ausgehandelte Assoziierungsabkommen doch nicht zu unterzeichnen. weiter lesen ...

Zerreißprobe für die Ukraine
Die EU sollte versuchen zu vermitteln und die Zivilgesellschaft unterstützen

Deutsche Gesellschaft für Auswertige Politik e.V.
Maria Davydchyk
26. Januar 2014   

Die Schreckensmeldungen aus der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) reißen nicht ab und aus dem gar nicht heiteren Himmel kommt nun die Mutmaßung, dass deutsche Soldaten - erst im Rahmen der deutsch-französischen Brigade in Mali, aber möglicherweise auch darüber hinaus - an weiteren Brennpunkten in Afrika zum Einsatz kommen könnten. Jedenfalls wird bereits ein Paket an umfangreichen logistischen Unterstützungsmaßnahmen durch die Luftwaffe geschnürt, um Frankreich in Zentralafrika beizustehen. Berlin folgt einer sehr eindringlichen Bitte - allerdings immer noch halbherzig. weiter lesen ...
Afrikaeinsätze der Bundeswehr
Weshalb sich Deutschland der Verantwortung nicht entziehen sollte

IPG - Internationale Politik und Gesellschaft
Andreas Mehler
27.
Januar 2014
Durch seinen Besuch in Teheran will der türkische Ministerpräsident seine Beziehung zum Iran verbessern. Denn in der Vergangenheit hat sich die Türkei nicht viele Freunde unter seinen Nachbarn gemacht.
In der iranischen Hauptstadt will der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, der zuletzt im Jahr 2012 in Teheran war, vor allem über eine intensivere politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit sprechen. Beide Seiten wollen bei Erdogans Besuch am Dienstag (28.01.2014) eine Vereinbarung über regelmäßige Konsultationen auf hoher Ebene unterzeichnen.
Angesichts der Lockerung der internationalen Sanktionen gegen den Iran - im Rahmen der Grundsatzvereinbarung zur Beilegung des Streits um das Teheraner Atomprogramm - hofft die Türkei, die Öl- und Gasimporte aus dem Iran wieder hochfahren zu können. weiter lesen ...

Erdogan korrigiert seine Außenpolitik

Deutsche Welle
Thomas Seibert
27. Januarr 2014
Der EU-Russland-Gipfel hat die Leere der strategischen Partnerschaft offenbart. Die EU braucht eine neue Politik, um einen neuen Kalten Krieg mit Russland zu verhindern, meint Ingo Mannteufel.
Es war einer der kürzeren EU-Russland-Gipfel: Ein etwas mehr als dreistündiger Austausch auf allgemeiner Ebene ohne größere greifbare Ergebnisse. Dass die Beziehungen zwischen Europäischer Union und Russland momentan nicht mehr hergeben, war schon im Vorfeld bekannt gewesen: EU-Ratspräsident Herman van Rompuy hatte angekündigt, sich "offen über Wesen und Richtung der strategischen Partnerschaft zwischen der EU und Russland" auszutauschen. weiter lesen ...

Kommentar: EU muss russische Herausforderung annehmen

Ingo Mannteufel
28. Januar 2014
Denkt man an den Holocaust, denkt man an Auschwitz. Der Genozid an den Juden in der früheren UdSSR ist beinahe vergessen. Von Massenerschießungen, Todesmärschen, Vernichtung durch Verhungern wissen oft nur Experten.
"Was ist schlimmer: in Auschwitz im Gas zu sterben oder in Transnistrien zu verhungern?" Eine Frage, auf die es keine Antwort gibt, geben darf. Die erwartet Michail auch nicht. "Das eine war industrialisierter Genozid, das andere wilder Holocaust." Eine andere, eine unbekanntere Form des Holocaust. Michail ist weder Historiker noch Taxifahrer, sondern Ingenieur. Und doch kutschiert er mich durch Chernivtsi, eine Stadt mit 240.000 Einwohnern in der ukrainischen Provinz, 25 Kilometer entfernt von der rumänischen Grenze, in der Bukowina. Michail und ich sprechen über den Holocaust, der nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 binnen zwei Wochen das pittoreske Städtchen erreichte. weiter lesen ...

Der fast vergessene Holocaust

Birgit Görtz
28. Januar 2014
Die andere seite des Wirtschaftsklimas in russland
Andrei Yakovlev, Anton Kasun, Anton Sobolew, Moskau
zusammenfasssung
Putin hat 2012 die Aufgabe gestellt, das Geschäftsklima zu verbessern. Gewiss wirken sich der Grad der steuerlichen Belastung und die bürokratischen Verfahren zur Registrierung von Unternehmen u. a. auf die unternehmerische Tätigkeit aus. Eine andere, schwer zu messende Komponente des Investitionsklimas stellen allerdings die Garantien für Eigentumsrechte und persönliche Sicherheit von Unternehmern dar. Hier gibt es erhebliche Probleme, aber auch erste Ansätze zum Wandel, etwa das Projekt einer Amnestie für Unternehmer. Doch wirkliche Garantien für einen Schutz der Eigentumsrechte wird es ohne ernsthafte institutionelle Reformen nicht geben. weiter lesen ...

russland - analysen

NR. 270, 31.1.2014
Mr. Speaker, Mr. Vice President, Members of Congress, my fellow Americans:
Today in America, a teacher spent extra time with a student who needed it, and did her part to lift America’s graduation rate to its highest level in more than three decades.
An entrepreneur flipped on the lights in her tech startup, and did her part to add to the more than eight million new jobs our businesses have created over the past four years.
An autoworker fine-tuned some of the best, most fuel-efficient cars in the world, and did his part to help America wean itself off foreign oil.
A farmer prepared for the spring after the strongest five-year stretch of farm exports in our history. weiter lesen ...

President Barack Obama's State of the Union Address

January 28, 2014
Präsident Dr. Norbert Lammert:
Das Wort zur Abgabe einer Regierungserklärung hat die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel.
(Beifall bei der CDU/CSU und der SPD)
Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin:
Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Angesichts der aktuellen Ereignisse lassen Sie mich bitte zu Beginn einige Worte zur Lage in der Ukraine sagen. Durch den Druck der Demonstrationen werden jetzt ganz offensichtlich ernsthafte Gespräche zwischen dem Präsidenten und der Opposition über notwendige politische Reformen möglich. Der Bundesaußenminister, das Kanzleramt und die deutsche Botschaft in Kiew unterstützen die Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konflikts und die berechtigten Anliegen der Opposition mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln. weiter lesen ...

Tagesaktuelles Plenarprotokoll der 10. Sitzung vom 29. Januar 2014
**** NACH § 117 GOBT AUTORISIERTE FASSUNG ****
Deutscher Bundestag
10. Sitzung
Berlin, Mittwoch, den 29. Januar 2014
Die türkische Währung verfällt, dem Land droht eine Wirtschaftskrise. Aus Sicht des Türkei-Experten Günter Seufert ist Ministerpräsident Recep Erdogan maßgeblich selbst für die Situation verantwortlich.
DW: Die türkische Lira hat in letzter Zeit erheblich an Wert verloren. Was sind die Gründe für den Währungsverfall?
Günter Seufert: Ein Grund ist der Kurswechsel der US-Notenbank Fed, die im Mai angekündigt hat, dass sie ihren Kapitalausstoß zur Bekämpfung der Finanzkrise verringern will. Das führt dazu, dass ausländische Investoren Geld aus Schwellenländern wie der Türkei abziehen.
Schwerer wiegen aber die innenpolitischen Gründe. Die innenpolitische Krise in der Türkei erreichte Mitte Dezember einen vorläufigen Höhepunkt, unter anderem durch die Korruptionsermittlungen gegen Minister aus dem Kabinett Recep Erdogans. weiter lesen ...

Seufert: Erdogan blickt schweren Zeiten entgegen

Deutsche Welle
Jennifer Fraczek
30. Januarr 2014