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Wie unlängst bekannt wurde, hat ein französisches Provinzgericht die Entscheidung über die Auslieferung des ehemaligen Geschäftsführers der kasachischen BTA-Bank Muchtar Abljasow getroffen. Dabei hat das Gericht den beiden eingereichten Anträgen stattgegeben, von der Ukraine und der Russländischen Föderation, wobei letztlich die Priorität Russland zugeordnet wurde. Dies erfolgte nach der Intensität der von Muchtar Abljasow verübten Verbrechen. Herr Abljasow wurde im Juli 2013 an der französischen Riviera auf Ersuchen der ukrainischen Ermittlungsbehörden verhaftet. weiter lesen ...
Europa ist mittlerweile zu einer Gefahrenzone für die Oligarchen aus dem postsowjetischen Bereich geworden

Konstantin Laffenbach
5. Februar 2014
Norway’s Minister of Local Government and Modernisation Jan Tore Sanner believes Norway has both great opportunities and a great responsibility in the north and wants to make northern Norway into the country’s most sustainable and creative regions.
“The High North is still the most important target area for Norwegian foreign policy – we have enormous possibilities here when it comes to natural resources, human resources and cooperation across borders”, Sanner said at the annual Kirkenes Conference, which opened in the Norwegian border town on Tuesday. weiter lesen ...

Arctic still Norway’s most important foreign political target area


Trude Pettersen 
Februar 2014
Berlin -- Die deutsche Außenpolitik mag zuletzt auf der Stelle getreten sein, die Welt tat dies nicht. Die Umbrüche in der arabischen Welt, Rüstungswettläufe und Gebietsstreitigkeiten in Asien, die iranische Atomkrise, die Eurokrise und nicht zuletzt der Bürgerkrieg in Syrien und die Krise in der Ukraine bestimmen gegenwärtig eine Welt, aus der sich die USA mancherorts außenpolitisch zurückziehen, in der China immer häufiger und selbstbewusster auftritt (ohne direkte Verantwortung für die internationale Sicherheit zu übernehmen) und in der Russland in längst überwunden geglaubte Positionen zurückfällt.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz haben Bundespräsident Gauck, Außenminister Steinmeier und Verteidigungsministerin von der Leyen eine Debatte über Deutschlands Rolle in der Welt angestoßen. weiter lesen ...

Gemeinsame Erklärungen reichen nicht aus!
Weshalb wir in der Außenpolitik statt einer deutschen Kultur der Zurückhaltung eine europäische Kultur der Verantwortung brauchen

Rolf Mützenich 
Februar 2014
Bomben, Burka, Bundeswehr.
Wie Medienberichte ein Verstehen Afghanistans unmöglich machen.

IPG - Internationale Politik und Gesellschaft
Cem Sey
Februar 2014
Kabul -- Nachrichten O-Ton: „... hat erneut ein massiver Anschlag die afghanische Hauptstadt Kabul erschüttert.“ In den deutschen Nachrichtensendungen klingen Meldungen aus Afghanistan immer gleich. Das Stakkato der Schreckensmeldungen erweckt den Eindruck, als habe eine Taliban-Armee Kabul umringt und als sei es nur noch eine Frage von Stunden, bis die letzte Bastion der afghanischen Regierung in die Hände bärtiger Gotteskrieger fiele.
Ein Realitätscheck könnte dieses Bild eigentlich schnell korrigieren. Denn kaum ein Anschlag in Kabul und tatsächlich nur ganz wenige in anderen Landesteilen werden von mehr als einem halben Dutzend Attentäter ausgeführt. weiter lesen ...

The Russian Arctic now redefined
BarentsObserver

Atle Staalesen
Februar 2014
New legislation slashes the number of regions officially included in Russian Arctic territories. Major parts of the Barents Region will no longer be acknowledged as “Arctic”.
After a long-lasting hassle with representatives of northern regions, the Ministry of Regional Development has now approved the list of territories officially acknowledged as part of the Russian Arctic zone. With the new legislation follows a considerable restriction of the areas entitled to get favourable Arctic benefits. weiter lesen ...

Von wegen "Pivot to Asia"
Weshalb der Nahe Osten wichtig bleibt


David Ramin Jalilvand 
Februar 2014
Die USA wollen bis 2035 vollständig unabhängig von Energie-Importen sein. Möglich wird dies durch die heimische „Schiefergas-Revolution“. Mit Hilfe neuer Technologien können neuerdings größere Vorkommen von unkonventionellem Erdöl und Erdgas in Nordamerika gefördert werden. Für einige Beobachter gilt daher als ausgemacht: Der Mittlere Osten wird für die USA zunehmend an Bedeutung verlieren. Ein Rückzug der Vereinigten Staaten aus der Region steht bevor.
Diese Annahme beruht auf der Prämisse, dass die Präsenz der USA im Mittleren Osten in erster Linie der Sicherstellung von Erdöl-Lieferungen dient. Tatsächlich jedoch beziehen die Vereinigten Staaten seit geraumer Zeit lediglich rund 20 Prozent aller US-Erdöl-Importe aus der Region. weiter lesen ...

Proteste in Bosnien: "Der aktuelle Konflikt verläuft nicht zwischen den Ethnien"

IPG - Internationale Politik und Gesellschaft
Judith Illerhues
Februar 2014
Bosnien erlebt seit vergangenem Mitwoch die schwersten Unruhen seit dem Ende des Krieges 1995. Wie ist aktuell die Lage?
Seit Ende des Krieges sind dies unbestritten die größten Demonstrationen im Land. In mehr als 30 Städten gingen Tausende gegen die miserablen wirtschaftlichen und sozialen Zustände auf die Straße. Armut und Angst um ihre wirtschaftliche Existenz treibt die Menschen an. Dies wird befeuert durch die jahrelange Untätigkeit der politischen Eliten Die Lage ist derzeit zwar ruhig, aber sehr angespannt. Im Zentrum von Sarajevo demonstrieren die Menschen weiter. Sie fordern den Rücktritt des sozialdemokratischen Premierministers der Föderation Bosnien und Herzegowina, Nermin Niksic. Dieser erklärte gestern, dass ein Rücktritt erst bei Neuwahlen oder bei Benennung eines geeigneteren Kandidaten erfolgen werde. weiter lesen ...

Afghanistan: Ein "weiter so" würde die Probleme nicht lösen!
Trotzdem dürfen wir das Land nicht sich selbst überlassen. Ein Gespräch mit Niels Annen

IPG - Internationale Politik und Gesellschaft
Niels Annen
Februar 2014
Die Sicherheitslage in Afghanistan ist weiterhin prekär, zuletzt sind die Opferzahlen sogar deutlich gestiegen. Ist ein Rückzug der Kampftruppen wirklich zu verantworten? Droht Afghanistan dann nicht ein Staatszerfall?
Ich möchte ungern über ein „worst case scenario“ spekulieren. Deutschland und die internationale Gemeinschaft werden alles daran setzen, dass Afghanistan in die Lage versetzt wird, dauerhaft für seine eigene Sicherheit zu sorgen und den Menschen im Land eine friedliche Perspektive zu bieten. Dazu gehört auch ein innerafghanischer Dialogprozess, der alle relevanten Akteure mit einbezieht. Anders wird der jahrzehntelange Bürgerkrieg nicht zu überwinden sein.
Natürlich ist die Bilanz unseres Engagements in Afghanistan sehr gemischt. Unsere Ziele in Afghanistan waren hochgesteckt. weiter lesen ...

Drei Lektüretipps von Reinhard Krumm

Reinhard Krumm
Februar 2014
Russland wartet. Auf einen Gesellschaftsroman, der die gewaltige Transformation der Sowjetunion am Ende des 21. Jahrhunderts zumindest ansatzweise zu erklären vermag. So wie zuvor in Deutschland die „Buddenbrooks“ von Thomas Mann und dann „Ein weites Feld“ von Günter Grass. Andrej Bitow, einer der großen russischen Schriftsteller, nannte mir zu Beginn der neunziger Jahre den Grund dafür: Es mangele an Inspiration, er würde ja nun schließlich in einem freien Land wohnen. Da bietet es sich an, eine Brücke zu schlagen zu der Autorin Swetlana Alexijewitsch, die das großartige Buch “Secondhand-Zeit geschrieben” hat. Sie wohnt in Minsk, der Hauptstadt Belarus. Ihr dürfte es an Inspiration also nicht mangeln. weiter lesen ...
What Will a Post-NATO Afghanistan Look Like?

Marc Simms
Februar 2014
With the proposed NATO pull-out at the end of 2014, the security situation in Afghanistan is once again under scrutiny – and with good reason. A long-term security agreement between Washington and Kabul looks increasingly unlikely, raising the possibility of a full NATO withdrawal that would leave Afghanistan to stand alone without direct American or European security assistance. This article will examine the stability prospects for Afghanistan should NATO leave without some kind of permanent military deployment being left behind. weiter lesen ...
Pakistans Tanz mit den Taliban
Weshalb der Dialog scheitern könnte (aber trotzdem wichtig ist)

IPG - Internationale Politik und Gesellschaft
Philipp Kauppert
Februar 2014
Ende Januar verkündete Pakistans Premierminister Nawaz Sharif offiziell, Verhandlungen mit den pakistanischen Taliban, der Tehrik-e Taliban Pakistan (TTP), einleiten zu wollen. Nur wenige Tage später gab er die Zusammenstellung eines Verhandlungsteams bekannt und bereits in der ersten Februarwoche kam es in Islamabad zu einem ersten Zusammentreffen beider Seiten.
Trotz erheblicher Schwierigkeiten ist eine politische Lösung des internen Konfliktes in Pakistan begrüßenswert. Die Option einer militärischen Operation in den Stammesgebieten ist erstmal verschoben. weiter lesen ...

Appeal to the members of the European Parliament
Khojaly must not be fallen into oblivion

Samira Patzer-Ismailova
Coordination centre for Azerbaijani in Germany
Februar 2014
The 26th of February as a calendar date tells you probably nothing outstanding; however this date is an anniversary of one of the worst massacres in the world after the end of the Cold War, which occurred in 1992, in an Azerbaijani Town of Khojaly, situated in the Nagorno- Karabakh region. The massacre has been perpetrated by the Armenian armed forces during the Karabakh War. On the night of 25/26th of February 1992 more than 600 ethnic Azerbaijanis including many women and children were killed and thus it has become a largest massacre not only in the Armenian-Azerbaijani war, but also in all other armed conflicts on the post-Soviet territories. weiter lesen ...
Causa Alijew: Mutmaßliches Opfer stirbt kurz vor Pressekonferenz bei Autounfall

www.unzensiert.at
Februar 2014
Er sollte am 13. Februar in Wien bei einer Pressekonferenz zur Causa des früheren Botschafters Kasachstans in Österreich, Rakhat Aliyev, als eines seiner mutmaßlichen Opfer sprechen. Doch der Unternehmer Rafik Sotkimbajew, der behauptete, von Aliyev in den Ruin getrieben worden zu sein, kann nicht mehr sprechen. Er starb wenige Tage vor dem Termin in Wien bei einem „mysteriösen“ Autounfall auf einer Schnellstraße der kasachischen Stadt Almaty. Angeblich wurde der Mann zuvor mehrmals bedroht und verfolgt. weiter lesen ...
Natural Gas' Future Role: No Sure Thing

NATURAL GAS EUROPE
Februar 2014
In a panel discussion dedicated to envisioning the role for natural gas in the future European energy mix at the European Gas Conference 2014, featured speakers spoke about the obstacles to using more gas, offering possible mitigation strategies and ways to facilitate industry success.
Rune Bjornson, Senior Vice President Natural Gas, Statoil, suggested that on its present course – using less gas, but more coal - Europe would struggle to meet its climate change targets. Just take the case of Germany, he said, with it's USD 20 billion in renewable subsidies for infrastructure, households, etc. weiter lesen ...

Will the Gas Factor End the Division of Cyprus?

Karen Ayat
Februar 2014
In a press conference in Ankara, Turkey’s Energy and Natural Resources Minister Taner Yildiz expressed his support of the UN-brokered, US backed renewed peace talks between Greek and Turkish Cypriots aimed at reaching a solution to the Cyprus problem after two year of interruption. The success of the talks would pave the way to various possibilities in terms of exporting the Eastern Mediterranean gas to international markets.
The island has been divided since the invasion of the northern part of the island by the Turks in 1974. weiter lesen ...

AP: Tymoshenko: Ukraine's polarizing 'Gas Princess'


NATURAL GAS EUROPE
Februar 2014
As protests roiled Ukraine's capital and exploded into violence, Yulia Tymoshenko's face, topped by her trademark diadem of blonde peasant braids, overlooked the street mayhem from posters — an oddly ghostly presence for a woman who made her name by being in the thick of opposition action.
The posters, on display near the stage of the protesters' main camp and on the nearby city Christmas tree, were the only way Tymoshenko could be there. weiter lesen ...

Moscow Reassures European Gas Markets

NATURAL GAS EUROPE
Februar 2014
Moscow is stepping up its efforts to reassure European gas markets in the attempt to convince the industry that the situation in Ukraine and the arm-wrestling with Brussels will not impact on Gazprom’s business in the Old Continent. weiter lesen ...
Aktive statt reaktive Politik!
ANALYSE Was Gaucks Forderung nach verantwortungsbewusster
Außen- und Sicherheitspolitik bedeutet

DR. KLAUS WITTMANN

Februar 2014
Die vor einiger Zeit an dieser Stelle ausgedrückte Erwartung, er möge dem sicherheitspolitischen Diskurs neue Impulse geben, hat Bundespräsident Gauck eindrucksvoll erfüllt: Am 3. Oktober beschwor er Deutschlands internationale Verantwortung („Unser Land ist keine Insel“), und auf der Münchner Sicherheitskonferenz forderte er eine Wende in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Sie müsse mehr Initiative zeigen, denn Deutschland profitiere vom „Geflecht aus Normen, Freunden und Allianzen“ und sei besonders anfällig für Störungen. Zurückhaltung könne „Selbstprivilegierung“ sein. Verantwortung sei Mitverantwortung. Alleingänge, auch im Abseitsstehen, hätten ihren Preis. weiter lesen ...
"Marodes Russland"?
Die russische Wirtschaft floriert. Sogar China sieht im Vergleich schlecht aus.

Autor: Jeffrey D. Sachs
Februar 2014
Erstmals seit den während des Kalten Kriegs ausgetragenen Moskauer Sommerspielen von 1980 veranstaltet Russland Olympische Winterspiele. Offenkundig hat sich in der Zwischenzeit politisch viel verändert. Doch die Winterspiele bieten auch eine Gelegenheit, einen Blick auf Russlands jüngste Wirtschaftsgeschichte zu werfen – und einen Ausblick zu wagen.
Viele Menschen, die sich an den Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahr 1991 sowie dessen turbulente Folgen erinnern, meinen, Russlands Wirtschaft sei verarmt und instabil – und läge weit hinter dem boomenden China. weiter lesen ...

Ukraine on the Brink: A Fragile Calm

Marc Simms
Februar 2014
Despite the news from Kiev at the time of writing - that the Ukrainian Parliament has dismissed embattled President Yanukovych and secured the release of opposition leader Yulia Tymoshenko - Ukraine’s woes are far from over.
Protests in Ukraine have been increasing in scope and violence since President Yanukovych, under significant financial pressure from Russia, refused to sign a trade agreement with the European Union. According to polls conducted last December, 43% of Ukrainians approve of closer links with the EU. Thus, bowing to Russian pressure was seen as a betrayal by many, and further evidence that the president favors the Kremlin over the western provinces of his own country. weiter lesen ...

Dem kasachischen Oligarchen Muchtar Abljasow ist es nicht gelungen, die französische Justiz zu bestechen

Christian Hellberg
Februar 2014
Muchtar Abljasow ist einer der am meisten angepriesenen Verbrecher. Im PR-Bereich gibt es ein solches Segment des Internets, das den ehemaligen Bankier und Staatsbeamten positiv erwähnt und sponsert, wo er tatsächlich „ein Held unserer Zeit“ ist. Ein Geschäftsmann mit einer bürgerlichen Position, der ein großes Vermögen zusammengerafft und die destruktiven Elemente in seiner Heimat finanziert – ein solches Bild wird für das europäische Zuschauerpublikum über Abljasow konstruiert. weiter lesen ...
Ausgleich statt Polarisierung
Nur Verhandlungen können der Ukraine helfen. Gegenseitige Schuldzuweisungen führen nicht weiter

DGAP -Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.

Christian Wipperfürth
Februar 2014
Es sind zahlreiche Tote zu beklagen. Zwar haben die Staatsführung und die drei Oppositionsführer am Abend des 19. Februar 2014 einen Gewaltverzicht vereinbart. Er wurde jedoch bereits am Morgen danach gebrochen. Beide Lager – nicht nur eines – müssen massiv zur Mäßigung angehalten werden. Der Westen und Russland müssen sich abstimmen und gemeinsam mit den Akteuren in der Ukraine an ei¬ner tragfähigen Zukunft für das Land arbeiten. Der Westen allein kann diese Aufgabe nicht bewältigen.
Es war abzusehen, dass der Waffenstillstand brüchig ist. Die Stimmung ist irrational aufgeheizt, der rechts¬extreme Flügel der Opposition hat das Gewaltverzichtsabkommen nicht anerkannt und Vertreter der staatlichen Sicherheitskräfte glauben, Rechnungen mit den Demonstranten begleichen zu müssen. weiter lesen ...

Das gemeinsame Potenzial nutzen
Die deutsch-russischen Beziehungen brauchen einen Neustart

DGAP -Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.
Ewald Böhlke
Februar 2014
Am 14. Februar war Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier auf Antrittsbesuch bei seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow. Das deutsch-russische Verhältnis wurde in den vergangenen Jahren von vielen Streitthemen und Misstönen belastet. Aber beide Länder brauchen einander in wichtigen internationalen Fragen – und verfügen über genügend Gemeinsamkeiten für eine gute Kooperation. Ewald Böhlke wirft einen Blick auf den Zustand der deutsch-russischen Beziehungen und fordert einen Neustart.
Woran krankt das deutsch-russische Verhältnis zurzeit?
Die Beziehungen leiden unter einer eigentümlichen Schieflage. Auf der einen Seite hat sich die zivilgesellschaftliche, außenpolitische und Unterschiede – gelebte Globalisierung im besten Sinne des Wortes. weiter lesen ...

Neujahrsbotschaft von Nursultan Nasarbajew, Präsident von
Kasachstan:
Der Kasachische Weg 2050 - Einheitliches Ziel, einheitliche Interessen, einheitliche
Zukunft!
Konstantin Laffenbach
Februar 2014
In seiner beachtlichen Neujahrsansprache an das Volk von Kasachstan am 17. Januar d.J. betonte Präsident Nasarbajew, dass sich das zentralasiatische Land nach dem Zusammenbruch der UdSSR aus dem Nichts zu einem stabilen und erfolgreichen Staat entwickelte und derzeit international höchste Anerkennung erfährt.
Im Zentrum der heutigen politischen Entwicklung Kasachstans steht die im Dezember 2012 verabschiedete „Strategie 2050“, die ein Leuchtturmprojekt auf dem Weg des Staates zu einem der 30 höchst entwickelten Länder der Erde darstellt. weiter lesen ...

Deutscher Osthandel 2013 weiter auf Rekordfahrt
Handel mit Kasachstan im Aufwind / Mittelständler leiden unter Krise in der
Ukraine

Pressemitteilung
Februar 2014
Hamburg/Berlin 04.03.2014 / Ost- und Mitteleuropa Verein e.V. (OMV).
Nach einem schwachen ersten Halbjahr 2013 hat der deutsche Osthandel seinen Wachstumspfad wieder aufgenommen. Das ergibt sich aus den Berechnungen des OMV auf Basis der vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Daten. Während der deutsche Außenhandel insgesamt im vergangenen Jahr um 0,6 Prozent schrumpft, steigerte sich der deutsche Osthandel 2013 um 1,4 Prozent auf ein neues Rekordhoch von über 350 Milliarden Euro.
Zugpferd des deutschen Osthandels ist Mittel- und Südosteuropa. Der Umsatz mit der Region stieg um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. weiter lesen ... dazugehörige Tabelle

"Geduld!"
Selbst in Osteuropa dauert die Transition noch an. Weshalb sollte es in der arabischen
Welt schneller gehen?

Internationale Politik und Gesellschaft - IPG
Javier Solana 
Februar 2014
Am 17. Dezember 2010 setzte sich Mohamed Bouazizi in der tunesischen Stadt Sidi Bouzid in Brand. Innerhalb weniger Wochen verbreitete sich der von Bouazizis Akt ausgelöste Volksaufstand weit über Tunesien hinaus und erreichte einen großen Teil der arabischen Welt.
In Europa, der Ukraine und in anderen Krisenländern wie Bosnien begann der lange und noch unvollständig Übergang zur Demokratie vor einem Vierteljahrhundert. Die arabische Welt dagegen hat bislang erst drei Jahren des Übergangs erlebt – ein Wimpernschlag im historischen Vergleich. Dennoch ist es bereits zu wesentlichen Änderungen gekommen. Die Region schreitet voran - auch wenn das Ziel unbekannt sein mag. weiter lesen ...

"Selber Hasardeur!"
Der afghanische Präsident Karzai entlässt inhaftierte Taliban und hat dafür gute Gründe.

Adrienne Woltersdorf 
Februar 2014
Westlichen Medienberichten zufolge ist der afghanische Präsident Hamid Karzai aktueller Favorit für den Ehrentitel „größter politischer Hasardeur des Jahres“. Erst weigert sich Karzai das rettende bilaterale Sicherheitsabkommen mit Washington zu unterschreiben, dann entließ er Mitte Februar 65 mutmaßlich gefährliche Taliban aus der Haft und komplettierte das Bild des undankbaren ehemaligen Vorzeigepartners. Der US-Senat, allen voran der einflussreiche republikanische Senator Lindsey O. Graham, hatten zuvor unverhohlen mit drastischen Mittelkürzungen und Nachteilen für Afghanistan gedroht. weiter lesen ...
Zeit für ein unmoralisches Angebot!
Sind die Ereignisse auf der Krim angesichts von über hunderttausend Toten in Syrien
wirklich unsere "schwerste Krise des 21. Jahrhunderts"? Es wäre wohl Zeit, die Russen in
die Pflicht zu nehmen. Und sei es als Mandatsmacht

Internationale Politik und Gesellschaft - IPG
Daniel Gerlach  
Februar 2014
Lord Stratford Canning, 1st Viscount de Redcliffe, hielt von den Russen wenig. Eine gute, gar eine konstruktive Rolle in der Orientpolitik werde das Zarenreich nie spielen. »Das alte Rom dehnte seine Herrschaft durch Eroberung aus, aber wo immer seine Adler flogen, folgte die Zivilisation. Der russische Greif kennt einen solchen Auftrag nicht – wohl wendet er sich zur Sonne, aber der Schatten seiner Flügel bringt nichts als Finsternis«, so schrieb Großbritanniens Botschafter bei der Hohen Pforte am Vorabend des Krimkrieges von 1853. weiter lesen ...
„Das hatten wir Euch doch gleich gesagt…“
Weshalb es bei Interventionen auf afrikanische Eigenverantwortung ankommt (und Libyen
ein Desaster war)

Internationale Politik und Gesellschaft - IPG
Florian Koch 
Februar 2014
Die Elfenbeinküste, Libyen, Mali und die Zentralafrikanische Republik...: Europäische Militäreinsätze in Afrika sind längst keine Seltenheit mehr. An der Spitze steht bekanntlich Frankreich, das sich nicht scheut, seine Interessen auch militärisch durchzusetzen. Besonders deutlich wurde dies beim umstrittenen Einsatz in Libyen, der unter französischer Federführung dezidiert gegen die Bedenken der afrikanischen Partner durchgeführt wurde. Der Sicherheitsrat der Afrikanischen Union (AU) hatte sich bekanntlich klar gegen jegliche ausländische Einmischung ausgesprochen. weiter lesen ...
Ukrainekonflikt: Chinas Weichen sind vorerst gestellt
Pekings aktuelle Parteilichkeit hat eine Vorgeschichte. Daran sollte sich der Westen
erinnern

Shi Ming
Februar 2014
Vorsichtig rang Chinas Außenamtssprecher Qin Gang mit Worten, als er am gestrigen Montag nach Chinas Position zu Moskaus Schritten auf der Krim gefragt wurde: Die Lage habe sich nicht ohne Grund so entwickelt. Peking hoffe, dass alles im Rahmen gegebenen Rechtes geregelt werde. Über diese demonstrative Positionierung hinaus: Kein Kommentar. Auch vielsagendes Schweigen zu der Inter-Tass-Meldung, wonach der chinesische Außenminister mit seinem russischen Amtskollegen am Telefon „weitgehende Einigkeit“ bezüglich der Entwicklung in der Ukraine erzielt habe – sogar hinsichtlich ihren Verhaltens bei der UN, deren Sicherheitsrat am vergangenen Samstag ergebnislos getagt hatte. weiter lesen ...
Krimkrise: "Jetzt nicht in Überschriften denken!"
Fünf Antworten von Niels Annen

Internationale Politik und Gesellschaft - IPG
Februar 2014
Nach der handstreichartigen Übernahme der Krim durch russische Truppen folgt nun der Aufmarsch russischen Militärs an der ukrainischen Grenze und die Verlegung von zusätzlichen Marineeinheiten ins Schwarze Meer. Hat die Diplomatie versagt?
Wir alle verfolgen die Eskalation in der Ukraine mit großer Bestürzung und wir sind schockiert über die Entwicklung der letzten Tage. Ob die Diplomatie tatsächlich versagt hat, wird sich zeigen. Und natürlich hoffen wir, dass dem nicht so ist. Doch damit ist es nicht getan. Aus diesem Grund muss jetzt erst Recht die Stunde der Diplomatie schlagen. Es ist von größter Bedeutung, dass angesichts der Eskalation in den nächsten Stunden und Tagen wieder miteinander gesprochen wird. weiter lesen ...

Wie tickt Russland? Auf diese Frage ist angeblich noch nie eine überzeugende Antwort gefunden worden. Weder im Zarenreich, noch in der Rätezeit. Und schon gar nicht für die Russische Föderation. Dabei ist die Klärung recht einfach und folgt folgendem simplen Dreisprung: Aus Gedanken folgen Worte und aus Worten folgen Taten. Nach diesem Schema haben sich seit einem Vierteljahrhundert die russische Außenpolitik und deren Rolle in der Weltpolitik entwickelt. weiter lesen ...
Krimkrise: Die Schlafwandler des 21. Jahrhunderts
Weshalb Russland und der Westen endlich in der gleichen Realität ankommen
müssen.

Reinhard Krumm
Februar 2014
Hamburg/Berlin 05.03.2014 / Ost- und Mitteleuropa Verein e.V. (OMV).
Kasachstan baut seine Stellung als wichtigster deutscher Handelspartner in Zentralasien weiter aus. Um 6,7 Prozent wuchs der deutsch-kasachische Handel im vergangenen Jahr. Doch das Potenzial für wirtschaftliche Kooperationen ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Der kasachische Vize-Premierminister und Minister für Industrie und Neue Technologien, Asset Issekeschew, betonte auf dem Deutsch- Kasachischen Wirtschaftsforum am 05. März 2014, dass sein Land im Zuge der Modernisierung verstärkt mittelständische Familienunternehmen fördern möchte. weiter lesen ...

Kasachstan wirbt um deutschen Mittelstand
OMV unterstütz Markteintritt mit Ex pertenkreisen und Unternehmerreise


Pressemitteilung
Februar 2014
The struggle for some of the most strategic territory in the world took an interesting twist this week. Last week we discussed what appeared to be a significant shift in German national strategy in which Berlin seemed to declare a new doctrine of increased assertiveness in the world -- a shift that followed intense German interest in Ukraine. This week, U.S. Assistant Secretary of State Victoria Nuland, in a now-famous cellphone conversation, declared her strong contempt for the European Union and its weakness and counseled the U.S. ambassador to Ukraine to proceed quickly and without the Europeans to piece together a specific opposition coalition before the Russians saw what was happening and took action. weiter lesen ...
New Dimensions of U.S. Foreign Policy Toward Russia
Geopolitical Weekly

By George Friedman
Februar 2014

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