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https://www.youtube.com/watch?v=GURF6kIYEZw
Deutsche Welle: Frau Sokirjanskaja, Tschetscheniens Hauptstadt Grosny wurde Ziel eines großangelegten Anschlags. Russische Agenturen melden zehn tote und 28 verwundete Polizisten. Das Presse-Haus im Zentrum ist ausgebrannt, andere Gebäude wurden beschädigt. Der Ministerpräsident von Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, gab bekannt, dass neun Angreifer "ausgelöscht" seien. Die Suche nach ihren Helfern dauert an. Welche Motive, welche Kräfte vermuten sie hinter dem Anschlag?
Jekaterina Sokirjanskaja: Die Verantwortung für diesen Anschlag hat - nach bereits vorliegenden Informationen - die Terrorgruppe "Emirat Kaukasus" übernommen. Die Terroristen behaupten, er sei die Rache für die Verfolgung von muslimischen Mädchen, die den Hidschab tragen. weiter lesen ...

Sokirjanskaja: "Anschlag war vorhersehbar"
Rebellen haben das tschetschenische Grosny attackiert. Für Sicherheitsexpertin
Jekaterina Sokirjanskaja war ein solcher Anschlag vorhersehbar. Sie schließt nicht
aus, dass der "Islamische Staat" dahinter stecken könnte.


Deutsche Welle - Dezember 2014
Autorin/Autor  Mikhail Bushuev/Alexander Warkentin
Den Krieg in der Ostukraine beenden und die Korruption eindämmen. Das seien die wichtigsten Aufgaben der neuen Koalitionsregierung in Kiew, sagte Ministerpräsident Arseni Jazenjuk bei der ersten Kabinettssitzung am Mittwoch (03.12.2014). Der 40-Jährige, der seit dem Machtwechsel Ende Februar die Regierung anführt, behielt sein Amt. Das neue Kabinett wurde am Vortag vom Parlament bestätigt. Rund fünf Wochen nach der vorgezogenen Parlamentswahl hat die Ukraine damit eine neue Regierung. Es ist bereits die dritte im Krisenjahr 2014. weiter lesen ...
Überraschungen in der neuen Regierung in Kiew
Auf den Schlüsselposten bleibt alles beim Alten. Doch zum ersten Mal gibt es
Minister mit ausländischen Wurzeln. Außerdem wird ein neues Ministerium
geschaffen, das für Diskussionen sorgt.


Deutsche Welle - Dezember 2014
Autorin/Autor  Roman Goncharenko
DW: Herr Mangott, der russische Präsident Putin hat den Baustopp der South-Stream-Pipeline angekündigt. Der Gazprom-Chef Alexej Miller wurde noch viel deutlicher: Er sagte, dass diese Gasleitung tot sei. Wie lesen Sie das? Ist das Projekt nur auf Eis gelegt oder endgültig gescheitert?
Gerhard Mangott: Putin hat gesagt, dass unter den gegenwärtigen Bedingungen, die Fortsetzung von South Stream nicht möglich ist. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass der Bau weitergehen könnte, wenn die Bedingungen verbessert sind - was allerdings unwahrscheinlich ist. Es geht eher in die Richtung, dass das Kapitel South Stream geschlossen ist. weiter lesen ...

Mangott: "EU wird mit leeren Händen dastehen"
Die EU habe keine Antwort auf die Frage der Energiesicherheit in Südosteuropa, sagt
der österreichische Politik-Professor Gerhard Managott im DW-Interview. Dies könnte in
der EU für Verstimmungen sorgen.


Deutsche Welle - Dezember 2014
Autorin/Autor  Nemanja Rujevic 

CrossTalk: Turk Stream

www.youtube.com

Matthias Dornfeldt, Alexander Mercouris, Kostis Geropoulos


Dezember 2014
Im Sommer wurde eine Debatte darüber geführt, ob die Bundesrepublik die kurdische Peschmerga-Armee in ihrem Kampf gegen die IS-Milizen mit Waffenlieferungen unter-stützen soll. Dabei kam einmal mehr die Frage auf, welche Rolle die Befähigung von Partnern bei der Krisenbewältigung spielen kann. Deutschland will mehr außenpolitische Verantwortung übernehmen, möglichst aber nicht direkt militärisch aktiv werden. Da liegt es nahe, Regierungen und Regionalorganisationen in Krisengebieten durch Training und Ausstattung in die Lage zu versetzen, aus eigener Kraft Frieden und Sicherheit herzustellen und aufrechtzuerhalten. weiter lesen ...

Bewaffnen + Befähigen = Befrieden?
Für Stabilisierung ist mehr nötig als Ausbildung und Gerät

Claudia Major / Christian Mölling / Judith Vorrath
Dezember 2014
Iran Nuclear Talks: The Fog Recedes
When twelve months of intense negotiations between Iran and the P5+1/EU3+3 ended with yet
another extension, sceptics saw this as confirmation that the talks are doomed. But it would be
as grave a mistake to underestimate the real progress as to overstate the chances of ultimate
success. A landmark agreement is still within reach if both sides adopt more flexible postures
on enrichment capacity and sanctions relief. 

Istanbul/Vienna/Brussels  |   10 Dec 2014
Iran and the P5+1 (the five permanent members of the UN Security Council plus Germany, also known as the EU3+3) failed to reach a comprehensive nuclear agreement by their self-imposed 24 November deadline but have made considerable progress in the past twelve months. Though both sides expressed their political constraints and irreducible requirements for a deal more clearly than before, two core differences remain: the size of Iran’s enrichment capacity and sanctions relief. weiter lesen ... PDF
The outcome of talks on Iran’s nuclear programme and the continuing conflict in Syria remain major stumbling blocks to improving Tehran’s relationship with its regional neighbours, according to a new series of Gulf Analysis essays published by the European Council on Foreign Relations. The centrepiece of the Rouhani presidency has been attempts to reach a deal with the E3+3 countries (Germany, France, UK, Russia, US and China) on Iran’s nuclear programme. weiter lesen ...
Post-Nuclear: The future for Iran in its neighbourhood

By Fatima Ayub
Dezember 2014
Mitte Dezember feiert die Republik Kasachstan den 23. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. In den vergangenen Jahren seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion führte Kasachstan erfolgreiche soziale und wirtschaftliche Reformen durch und darf deshalb als einer der Vorreiter eines gelungenen Transformationsprozesses auf postsowjetischem Gebiet bezeichnet werden. Dadurch erwarb sich das zentralasiatische Land das Vertrauen der Weltöffentlichkeit. Außerdem stoßen die internationalen Initiativen Kasachstans auf große Unterstützung durch bedeutende globale Akteure. weiter lesen ...
Kasachstan feiert den 23. Jahrestag seiner Unabhängigkeit im
Zeichen seiner Erfolge

Konstantin Laffenbach
Mitte Dezember 2014
WHY EUROPE MUST STOP OUTSOURCING ITS SECURITY




Richard Gowan and Nick Witney

Dezember 2014
The European Union’s defence project has lost its way. Launched in the late 1990s in the aftermath of the Balkan wars, the Common Security and Defence Policy (CSDP) was meant to enable Europeans to undertake crisismanagement operations without always having to rely on American leadership through NATO. It envisaged a broad spectrum of operations from advisory and reassurance tasks to the separation of warring factions by force. But the reality is that the “comprehensive approach” has become a smokescreen behind which money and advice substitute for the “early, rapid and, when necessary, robust intervention” that was the chief aim of the policy as originally conceived. weiter lesen ...
Für ein Jahr kann sich Serbiens Außenminister Ivica Dacic der internationalen Aufmerksamkeit der 57 Mitgliedsstaaten der OSZE sicher sein. Serbien übernimmt den Vorsitz des 1975 als Konferenz für Si-cherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) gegründeten Abstimmungsgremiums.
Traditionell ist der Außenminister Amtierender Vorsitzender und gleichzeitig Vorsitzender des ständi-gen Rates der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Das Gremium trifft sich regelmäßig einmal wöchentlich in Wien, um aktuelle Konflikte und Lösungsansätze zu diskutie-ren. weiter lesen ...

Balance zwischen Ost und West - Serbien übernimmt den OSZE-
Hintergrund: Serbien

Nr. 70 / 17. Dezember 2014
Charles du Vinage
Fehlgeleitete Forderungen innerhalb Deutschlands, die russische Krim-Annexion stillschweigend zu akzeptieren oder sie sogar offiziell anzuerkennen, lenken von der Wirklichkeit vor Ort ab. Trotz russischer Versprechungen an die Gemeinschaft der Krimtataren geht die Obrigkeit – unter dem Deckmantel der Bekämpfung von „politischem Extremismus“ – hart gegen tatarische Politik- und Medienorganisationen vor. Die Krimtataren sind in ihrer Heimat abermals zur gefährdeten Minderheit geworden. weiter lesen ... DGAPkompakt-Dezember 2014 No. 16
Minderheitenrechte auf der Krim
Die Krimtataren benötigen die internationale Aufmerksamkeit



Liana Fix, Eleanor Knott
Dezember 2014
Vor lauter Gedenken kommt man manchmal gar nicht mehr mit. 2014 war ein Super-Gedenkjahr: 100 Jahre Erster Weltkrieg, 75 Jahre Hitler-Stalin-Pakt, 25 Jahre Mauerfall. 2015 wird es fast noch dicker kommen: 25 Jahre Einheit, 40 Jahre KSZE-Schlussakte, 70 Jahre Kriegsende, 200 Jahre Wiener Kongress. Verständlich, dass sich da nicht nur Politiker, Historiker und Medienleute bemühen, die richtigen Lehren aus der Geschichte zu ziehen. Das Problem ist nur: welche? weiter lesen ...
Nicht in den Dreck!
Sozialdemokratische Ostpolitik hatte immerhin ein Ziel, eine Strategie und langen Atem: Daraus sollte man lernen.


Felix Hett, Rudolf Traub-Merz
Dezember 2014
Die EU zu reformieren ist ohne Koalitionen von „Baumeistern” nicht denkbar – also von Mitgliedstaaten, die willens und in der Lage sind, nachhaltige Koalitionen auf EU-Ebene zu bilden. Seit 2008 befinden sich die EU und ihre Mitglieder erneut in einer entscheidenden Entwicklungsphase. Werden es die Mitgliedstaaten schaffen, eine Union zu bauen, die Wohlstand, Sicherheit und Freiheit ihrer Bürgerinnen und Bürger dauerhaft sichern kann? weiter lesen ... DGAPanalyse-Dezember 2014 No. 20
(Re-)Building Coalitions
Rolle und Potenzial von Mitgliedstaaten in der Gestaltung der EU
DGAP - Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.

Almut Möller, Josef Janning
Dezember 2014
Die G20: alternativlos, aber reformbedürftig
Um langfristig effektiv zu bleiben, muss die G20 gestärkt werden und sich auf
internationale Themen konzentrieren
DGAP - Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.

Claudia Schmucker, Katharina Gnath
Dezember 2014
Unterschiedliche Interessen und Rahmenbedingungen der Mitglieder machen Kompromisse schwierig und die Gipfeltreffen haben ihre Strahlkraft verloren. Die G20 ist jedoch ohne Alternative. Sie bleibt das einzige internationale Forum, das den gleichberechtigten Dialog zwischen wichtigen Industrie- und Schwellenländern ermöglicht.
Mitte November 2014 trafen sich die Staats- und Regierungschefs der G20 im australischen Brisbane zu ihrem jährlichen Gipfel. Auch wenn die Treffen an Strahlkraft verloren haben, gibt es derzeit keine Alternative zu diesem Forum. weiter lesen ...

Putins Medienkrieg?
Unsinn. Westliche Medien schüren mit Halbwahrheiten und Propaganda Feindseligkeit.

IPG - Internationale Politik und Gesellschaft 
ckart Spoo
November 2014
Der Medienkrieg gegen Russland begann 2013 mit Wörtern wie „prorussisch“ und „Putin-Versteher“, die unmissverständlich als Schimpfwörter verwendet wurden. Damit war eine Frontlinie gezogen. Wer fortan für Russland, namentlich für Präsident Putin Verständnis äußerte, setzte sich dem Verdacht aus, auf die gegnerische Seite getreten zu sein. Das Etikett „prorussisch“ wurde zunächst dem gewählten ukrainischen Präsidenten Janukowitsch angeklebt, weil er angesichts drohender Nachteile und vieler Risiken gezögert hatte, sein Land der Europäischen Union anzuschließen. weiter lesen ...
From nuke testing to lead-zinc mining
A Rosatom own mining company will start production of lead and zinc ores on the southern part of Novaya Zemlya where the Soviet Union made seven giant underground nuclear explosions.

By Thomas Nilsen
Dezember 2014
Novaya Zemlya in the Russian Arctic is likely the largest closed off area in the world. The 900 kilometer long archipelago has since 1954 been controlled by the armed forces and no civilian companies have earlier been allowed to develop any kind of businesses in the area.
The permission to mine and process lead and zinc ore is not either given to any kind of company. weiter lesen ...

Bohren in Sibiriens Kälte
In Nowy Urengoi im nördlichen Russland fördern Deutsche und Russen
gemeinsam Gas für die Energieversorgung in Europa. Die neue Eiszeit in den russisch-deutschen Beziehungen betrachten die Menschen dort mit Besorgnis.

Deutsche Welle
Autorin/Autor Ulf Mauder, Nowy Urengoi
Dezember 2014
Die Feuer auf den Gasfeldern im hohen Norden Russlands leuchten fast stärker als die Wintersonne, die sich in der dunklen Jahreszeit kaum über den Horizont erhebt. Die von der Zivilisation abgeschotteten Gasfelder nahe der Stadt Nowy Urengoi versinken dank des leuchtenden Schnees nicht ganz in der Dunkelheit. Überall in der weiten Landschaft stehen Bohrtürme und Anlagen zur Gasaufbereitung. In Nowy Urengoi, der Gashauptstadt des Riesenreichs, fördern Russen gemeinsam mit Deutschen "Wärme für Europa" - fernab der politischen Eiszeit zwischen Berlin und Moskau. weiter lesen ...
Abljasow und seine Gespielinnen: Absturz und Verrat

Konstantin Laffenbach
Ende Dezember 2014
Die Geschichte über den flüchtigen kasachischen Oligarchen Muchtar Abljasow geht weiter und es kommen immer neue Details aus seiner unrühmlichen Vergangenheit ans Tageslicht. Frau Bota Dschardemali, eine seiner zahlreichen amourösen Affären, wurde mittlerweile von Interpol zur Fahndung ausgeschrieben. Das ehemalige Vorstandsmitglied der kasachstanischen BTA-Bank war eine eifrige Anhängerin des Verbrechers Abljasow. Es bleibt ein Geheimnis des unattraktiven Finanzmanagers, wie er es immer wieder schaffte, die schönsten Frauen in seinen Bann zu ziehen. weiter lesen ...
Das Schicksal der türkischen Minderheit in Bulgarien
Vor 30 Jahren startete das kommunistische Regime in Sofia die zwangsweise Assimilation der türkischen Minderheit. Bulgarische Türken mussten ihre Namen ändern und durften nicht mehr öffentlich Türkisch sprechen.

Deutsche Welle
Autorin/Autor Tatiana Vaksberg / Alexander Andreev 
Dezember 2014
Bahtiyar Karaali wird nie vergessen, wie eines Morgens plötzlich zwei Polizisten mit Kalaschnikows in seinem Haus auftauchten. Der eine war sein Nachbar. "Entschuldigung, mein Freund, sagte er, du kommst jetzt mit uns. Man wird deinen Namen ändern, such dir einen neuen aus", erinnert sich Karaali, ein Angehöriger der türkischen Minderheit. "Aber wie soll ich das? erwiderte ich. Meinen Namen haben mir meine Eltern geschenkt, ich kann ihn unmöglich ändern." weiter lesen ...
Enttäuschung vor Präsidentschaftswahlen in Kroatien
Bei den Präsidentschaftswahlen in Kroatien am heutigen Sonntag gilt
Amtsinhaber Ivo Josipovic als Favorit. Doch sein Land steckt anderthalb Jahre
nach dem EU-Beitritt in einer tiefen Krise.  

Deutsche Welle
Autorin/Autor Nils Neubert 
Dezember 2014
Mario Miljak macht sich Sorgen um sein Land. Zwar gibt der 35-Jährige offen zu, dass es ihm besser geht "als anderen jungen Menschen im Rest Kroatiens". Denn er lebt in der historischen Stadt Dubrovnik an der Adria, die jedes Jahr neue Touristen-Rekorde verzeichnet. Hier habe jeder Arbeit, sagt Miljak, der als Techniker auf Hochzeiten, Kongressen und anderen Großveranstaltungen arbeitet. Doch die Zukunft des Landes insgesamt sei seiner Ansicht nach eher düster: "Immer mehr junge Menschen gehen weg, weil sie hier keine Perspektive sehen, wir lassen die Schlüsselfiguren der zukünftigen Gesellschaft ziehen." weiter lesen ...
Seufert: "Das wird an Erdogans Popularität knabbern"
16 Journalisten sollen in der Türkei wegen Terrorverdachts angeklagt werden.
Viele von ihnen gehören der religiösen Gülen-Bewegung an. Günter Seufert erklärt
im DW-Interview die Hintergründe. 

Deutsche Welle
Autorin/Autor Friedel Taube
Dezember 2014
DW: 16 Journalisten sollen in der Türkei vor Gericht gestellt werden. Ist das eine neue Dimension im offenen Machtkampf gegen Journalisten?
Günter Seufert: Einen Machtkampf gegen Journalisten gibt es nicht, sondern nur einen Machtkampf gegen politische Konkurrenten - und gegen Journalisten, die mit ihrer Berichterstattung und ihren Enthüllungen die eine oder die andere Seite, in diesem Fall die Regierungsseite oder die Gülen-Gemeinde, unterstützen. Was aber am Ende bleibt ist, dass die Pressefreiheit gewaltig eingeschränkt wird. weiter lesen ...

Ungleichheit und das amerikanische Kind
Wie die USA durch Chancenungleichheit künftiges Potential verspielen.


IPG - Internationale Politik und Gesellschaft 
Joseph E. Stiglitz
Dezember 2014
Es ist seit langem anerkannt, dass es sich bei Kindern um eine spezielle Bevölkerungsgruppe handelt. Sie suchen sich ihre Eltern nicht aus, geschweige denn die allgemeineren Umstände, in die sie hineingeboren werden. Sie verfügen nicht über die gleichen Fähigkeiten wie Erwachsene, um sich zu schützen oder für sich selbst zu sorgen. Aus diesem Grund billigte der Völkerbund 1924 die Genfer Erklärung über die Rechte des Kindes und die internationale Gemeinschaft verabschiedete 1989 das Übereinkommen über die Rechte des Kindes. weiter lesen ...
21. Weltkongreß der IPPNW in Astana
Bericht der Presseabteilung des Außenministeriums der Republik Kasachstan

Abgedruckt in „Wostok“ Ausgabe 4/2014
Unter dem Motto „Vom Verbot der Atomversuche zu einer kernwaffenfreien Welt" fand der 21. Weltkongreß der Organisation Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) statt. Vom 27. bis zum 30. August 2014 bot der Palast der Unabhängigkeit in Astana Raum für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch sowie die Suche nach Lösungen für Schlüsselfragen der Gegenwart, von denen eine fraglos die Atomsicherheit darstellt. weiter lesen ...
Alijew steht vor dem Tag der Abrechnung

Christian Hellberg
Ende Dezember 2014
Anfang des kommenden Jahres wird in Wien eines der brisantesten Gerichtsverfahren der österreichischen Nachkriegsgeschichte beginnen. Auf der Anklagebank wird der Ex-Botschafter Kasachstans in Österreich, Rachat Alijew, sitzen. Die Gerichtsverhandlungen in seiner Sache dauern bereits seit 2007 an. Eben solange strebt die Republik Kasachstan seine Auslieferung an. weiter lesen ...
Nursultan Nasarbajew - Biographie
Prof. Dr. M. B. Kassimbekow
Verlag Hans Schiler, Berlin/Tübingen, 2014

Konstantin Laffenbach
Dezember 2014
Die Geschichte der Nationsbildung Kasachstans seit dem Zerfall der UdSSR ist eng verknüpft mit dem Namen ihres ersten Staatsoberhauptes Nursultan Abischewitsch Nasarbajew. Er hat es durch seine kluge und weitsichtige Politik verstanden, sein Land aus Konflikten in Zentralasien herauszuhalten. Kasachstan hat durch verschiedene Vorsitze in internationalen und regionalen Organisationen bewiesen, dass es globale Verantwortung übernehmen kann. weiter lesen ...
Türkei: Das Ende des Booms
Schlechte Nachrichten haben die in den letzten Jahren üblichen Jubel-Berichte
über die türkische Wirtschaft abgelöst. Experten halten der Regierung vor,
Reformen versäumt zu haben. Aus Istanbul Thomas Seibert.  
Deutsche Welle
Autorin/Autor Thomas Seibert  
Dezember 2014
Über ein Wachstum von 1,7 Prozent im dritten Quartal und insgesamt 2,8 Prozent in den ersten neun Monaten würden sich europäische Staaten freuen. Doch in der Türkei wurden die Zahlen, die kürzlich vom Statistikamt in Ankara veröffentlicht wurden, mit Enttäuschung aufgenommen, denn sie lagen weit unter den Erwartungen der Märkte. Das Land, das im vergangenen Jahrzehnt mit Wachstumsraten von bis zu neun Prozent im Jahr für Furore sorgte, muss heute deutlich kleinere Brötchen backen. weiter lesen ...
Kommentar: Die Opfer dürfen nicht vergeblich gewesen sein
Ein Sieg des linken Syriza-Bündnisses bei den anstehenden Neuwahlen in
Griechenland könnte die mühsam erreichten wirtschaftlichen Erfolge gefährden,
meint Christoph Hasselbach.
Deutsche Welle
Autorin/Autor Christoph Hasselbach 
Dezember 2014
Alexis Tsipras könnte über den Umweg einer gescheiterten Präsidentenwahl das erreichen, was er vor mehreren Jahren noch nicht geschafft hatte, nämlich, der nächste griechische Ministerpräsident zu werden. Die Umfragen jedenfalls sehen im Moment sein Linksbündnis Syriza vorn. Sollte Tsipras tatsächlich die nächste Regierung führen und seine Ankündigung wahrmachen, den Konsolidierungskurs aufzugeben, sähe es schlecht aus - für Griechenland und für die Eurozone insgesamt. weiter lesen ...
Serbien - neuer Moderator im Ukraine-Konflikt?
Serbien übernimmt 2015 die Präsidentschaft der OSZE. Ganz oben auf deren
Agenda steht eine Lösung für den Ukraine-Konflikt. Kann Belgrad mit seinen guten
Beziehungen zu Ost und West dabei vermitteln?
Deutsche Welle
Autorin/Autor Nemanja Rujevic 
Dezember 2014
Bescheidenheit war noch nie ein Merkmal der politischen Klasse in Serbien. Auch dieses Mal nahm man sich Großes vor, als bekannt wurde, dass das Land 2015 die rotierende Präsidentschaft der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) übernimmt. Man sieht das in Belgrad als einzigartige Chance, eine feierliche Konferenz zum 40. Jahrestag der Helsinki-Schlussakte zu veranstalten und so das angekratzte außenpolitische Image des Landes aufzupolieren. weiter lesen ...