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Putin’s chief propagandist and television host had already booked his fishing vacation to Gjesvær in Finnmark when EU included him on the visa sanction list, also followed by Norway.
“We have plans with the kids to take a trip to northern Norway by car from Murmansk. We have rented a lodge at the northern Viking settlement of Gjesvær with only 150 inhabitants, to show the children the midnight sun, bird-cliffs and seals. We have already sent advance payment,” says Dmitry Kiselyov in a longer interview with Izvestia on Friday.
Dmitry Kiselyov is a Russian journalist that in December 2013 was appointed by President Putin to be the head of the new official Russian government owned news agency Rossiya Segodnya (Russia Today). The agency was created out of former RIA Novosti and the radio station Voice of Russia. weiter lesen ...

Iraq: Falluja's Faustian Bargain
Middle East Report N°150
EXECUTIVE SUMMARY AND RECOMMENDATIONS

International Crisis Group
April 2014
As the campaign for Iraq’s 30 April parliamentary elections heated up, so too did Falluja. The situation there has taken a dramatic turn for the worse since late 2013 when the army, after a long absence, returned in response to protests around Anbar province. With the troops on the outskirts, the jihadi ISIL within and the city’s self-appointed military council trying to walk a fine line between the two, Falluja seems poised to repeat the battles of 2004, when it experienced some of the most intense fighting of the U.S. occupation. The potential for miscalculation, or calculated escalation, is enormous. It is too late for steps that might have been taken to reduce tensions before the elections. weiter lesen ... read full report (pdf)
Ernste Spannungen im deutsch-russischen Verhältnis
Die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland galten jahrelang als besonders
fest. Doch seit der Ukraine-Krise stehen die Zeichen auf Konflikt. Deutschland droht
seine Sonderrolle einzubüßen. 

Deutsche Welle
Autorin/Autor Marcus Lütticke
April 2014
Zur Begrüßung gab es eine herzliche Umarmung. Beim Empfang der Nord Stream AG im russischen St. Petersburg trafen zwei gute Freunde aufeinander: Russlands Präsident Wladimir Putin und der deutsche Altkanzler Gerhard Schröder, zu dessen Ehren die Feierlichkeiten ausgerichtet wurden. Schröder ist Vorsitzender des Aktionärsausschusses des Unternehmens, das mehrheitlich dem russischen Konzern Gazprom gehört und die Ostsee-Pipeline von Russland an die deutsche Küste betreibt.
Diesem Bild tiefer Freundschaft nach zu urteilen müsste es um die deutsch-russischen Beziehungen eigentlich zum Besten bestellt sein. Auch wenn Gerhard Schröder sich aus der aktiven Politik zurückgezogen hat, so ist seine Sozialdemokratische Partei weiter Bestandteil der Regierung. weiter lesen ...

Ukraine-Krise: Deutsche Exporte brechen ein
Deutsche Unternehmen sind verunsichert, Rubel und Hrywnia immer weniger wert: Die
Ausfuhren nach Russland und in die Ukraine sind bis zu 20 Prozent zurückgegangen.
Besserung ist nicht in Sicht.


Deutsche Welle
April 2014
Schon vor den ersten Wirtschaftssanktionen sind die deutschen Exporte nach Russland massiv eingebrochen: Im Januar und Februar dieses Jahres gingen die Ausfuhren um 16 Prozent zurück und fielen damit auf rund 4,7 Milliarden Euro, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Noch extremer war in diesem Zeitraum der Rückgang der Exporte in die Ukraine: Sie schrumpften um mehr als ein Fünftel auf 659 Millionen Euro. weiter lesen ...
The Rising Costs of Turkey's Syrian Quagmire



April 2014
EXECUTIVE SUMMARY AND RECOMMENDATIONS
The Syrian crisis crashed onto neighbouring Turkey’s doorstep three years ago and the humanitarian, policy and security costs continue to rise. After at least 720,000 Syrian refugees, over 75 Turkish fatalities and nearly $3 billion in spending, frustration and fatigue are kicking in. Turkey’s humanitarian outreach, while morally right and in line with international principles, remains an emergency response. Ankara needs to find a sustainable, long-term arrangement with the international community to care for the Syrians who arrive daily. While spared the worst of the sectarian and military spillover, Turks are reminded of the security risks by deadly car bombs and armed incidents on their territory, especially as northern Syria remains an unpredictable no-man’s-land. weiter lesen ... pdf

UK Authorities Revoke Asylum for Ablyazov


April 2014
Great Britain has announced its decision to terminate the refugee status of a former Kazakhstan banker and minister accused of fraud and money laundering, Diplomatie Global reports citing the Financial Times.
Accused of embezzling $6 billion from BTA he used to lead, Mukhtar Ablyazov was granted the refugee status in 2011, however in January this year he received a notification from the UK Home Office about its intention to cancel it.
Ablyazov’s legal team strongly condemned the move as being in violation of the international laws protecting refugees. weiter lesen ...

Was sie in die Knie zwingt
„Putin-Versteher“ sind nicht automatisch Befürworter der russischen Politik im Krim-
Konflikt. Und geht es nicht auch um „Obama-Versteher“, wenn man die Ukraine-Krise
richtig beurteilt?

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Von Klaus von Dohnanyi
April 2014
Im verbündeten Westen gibt es unterschiedliche Meinungen zur Lösung der Ukraine-Krise, obwohl wir in der Analyse der Ursachen übereinstimmen: Die Revolution in Kiew hat Russland beunruhigt, aber das Referendum auf der Krim war dennoch illegal und nach der Verfassung der Ukraine unzulässig. Die Annexion verstieß gegen das Völkerrecht; Russland hatte 1994 im Budapester Protokoll die territoriale Integrität der Ukraine einschließlich der Krim garantiert. Und ohnehin kann die streitige Übernahme des Teiles eines anderen Staates nicht rechtens sein.
Die Annexion der Krim gefährdet auch den Frieden in der Welt: Sprachliche Minderheiten jenseits einer Grenze dürfen nicht zum Vorwand für Landnahme werden. weiter lesen ...

Falsche Freunde der Ukraine
Unentwegt feuert die Grünen-Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck die
Revoltierenden an, ohne selbst die Risiken einer gefährlichen Radikalisierung und des
Scheiterns tragen zu müssen.

Berliner Zeitu
Von Götz Aly
April 2014
Dieser Tage schrieb mir die Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck, „mit Fassungslosigkeit“ habe sie eine meiner Kolumnen zur Ukraine gelesen. Sie ist Sprecherin der Grünen für Osteuropapolitik und berichtete mir, sie sei oft in die Ukraine gereist: „Zumeist im Schlepptau des dortigen Büros der Heinrich-Böll-Stiftung, die das Zentrum vieler NGOs ist, sowohl von Gender- als auch Transsexual-, aber auch Ökologie- und Bürgerrechts-NGOs. Ich habe mit jüdischen Verbänden gesprochen. Ich war in Charkiw und Donezk und habe dort mit Herrn Zacharov von Memorial und den dortigen oppositionellen Journalisten gesprochen.“ Verehrte Frau Beck, die ungelösten Fragen der Transsexuellen in Ehren – das akute Hauptproblem der Ukraine bilden sie nicht. weiter lesen ...
"Herr Aly, ich bin keine Barrikadenbraut!"
Die grüne Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck wehrt sich in einem Offenen Brief
gegen Vorhaltungen des Historikers Götz Aly, sie hetze unverantwortlich die
ukrainische Öffentlichkeit auf.

DIE WELT
Marieluise Beck
April 2014
Sehr geehrter Herr Aly,
da die "Berliner Zeitung" mir mitgeteilt hat, dass sie mir keine Möglichkeit einer Replik auf Ihre Kolumne ermöglicht, habe ich den beigefügten offenen Brief verfasst.
Zunächst eine kleine Vorbemerkung: Ich habe Ihre Arbeit seit Jahren mit großem Respekt verfolgt. Nicht nur Ihre historischen Analysen zum deutschen Faschismus, sondern auch Ihre Einlassungen zu Erika Steinbachs Projekt "Zentrum gegen Vertreibung", zu dessen politischem Aufschlag Sie mit Peter Glotz auf dem Podium saßen. Beide über jeden Chauvinismus erhaben – und dennoch saßen Markus Meckel und ich mit leichter Unruhe im Publikum, wir hielten einen gemeinsamen europäischen Zugang für diesen dunklen Teil der Geschichte für richtiger. weiter lesen ...

Ahead of torture complaint, Aliyev claims Kazakh agents in Malta
Multi-millionaire exile Rakhat Aliyev is now in Greece • Ahead of police challenge to
investigate Kazakh on torture allegations against him, Aliyev’s lawyers claim police was
assisted by Kazakh secret service in investigations against him
Matthew Vella
April 2014
The Kazakh exile and multimillionaire Rakhat Aliyev, 52, has sent a letter to the Maltese authorities claiming that the Kazakh secret service is assisting the Maltese police, just days ahead of a challenge in the courts, calling on the police to investigate him on accusations of torture.
On Monday, Magistrate Aaron Bugeja will hear a challenge brought against the Commissioner of Police, by the lawyers of plaintiffs Pyotr Afanasenko and Satzhev Ibraev, to investigate Aliyev on accusations of torture. weiter lesen ...

Brennpunkt: Serbien
Sechs Wochen nach den vorgezogenen Parlamentswahlen hat Serbien eine neue
Regierung. Die neue Koalition verfügt über eine komfortable 2/3-Mehrheit, die
es ihr auch ermöglicht, Änderungen an der Verfassung vorzunehmen.

Charles du Vinage
April 2014
Neue Regierung steht – alter Wein in alten Schläuchen
Doch sind die alten Koalitionäre auch die neuen: hatte die vormalige Regierung aus einer Koalition der populistischen Fortschrittspartei (SNS) und den Sozialisten (SPS) im vorherigen Parlament bereits eine Mehrheit, ist diese nun nach den Wahlen noch einmal gewachsen: 198 der insgesamt 250 Abgeordneten des serbischen Parlaments stimmten für die neue Regierung. Gewechselt hat in der neuen Regierung die Person des Premierministers: Aleksandar Vucic, bisher Vizepremier und Vorsitzender der größten Regierungspartei, leitet nun auch nach außen die Regierungsgeschäfte. Der bisherige Premierminister Ivica Dacic, der die serbische Seite in den EU-moderierten Verhandlungen mit dem Kosovo vertrat, wird neuer Außenminister. weiter lesen ...

Neue deutsche Russland-Politik - eine Chance für die EU
Stefan Meister
April 2014
Seit Wladimir Putins Rückkehr ins Präsidentenamt im Jahr 2012 hat sich die Kluft zwischen Deutschland und Russland vergrößert. Berlin war in der Europäischen Union immer ein Fürsprecher Moskaus, weil die russische Modernisierung eng mit deutschen Wirtschaftsinteressen verzahnt ist. Die Krise in der Ukraine zeigt, dass Berlins Russland-Politik überholt ist. Deutschland und die EU brauchen eine neue Sicherheitspolitik, um Russland und die osteuropäischen Nachbarländer einzubinden, ohne sich jedoch der russischen Vormachtstellung zu beugen. weiter lesen ... Reframing Germany’s Russia policy
Putins Plan "F" für die Ukraine
Pro-russische Aktivisten in der Ostukraine fordern die Föderalisierung des Landes.
Moskau argumentiert, größere Vollmachten für die Provinzen würden die Ukraine einen.
Kiew befürchtet das Gegenteil.
Deutsche Welle
Autorin/Autor Roman Goncharenko
April 2014
Russische Medien und Politiker bezeichnen sie als "Anhänger einer Föderalisierung". Ihre ukrainischen Kollegen sprechen von "Separatisten". Die Rede ist von Tausenden Aktivisten, die seit Anfang April immer mehr Gebietsverwaltungen und Polizeizentralen in der Ostukraine besetzen. Viele von ihnen sind bewaffnet. Sie fordern ein Referendum über eine Föderalisierung der Ukraine, damit russischsprachige Regionen im Osten des Landes größere Vollmachten bekommen. Auch Russland will eine Föderalisierung der Ukraine. Sonst werde es keine Stabilität geben, so das Außenministerium in Moskau.
Verlangt wird eine grundlegende Verfassungsänderung, die es in der jüngsten Geschichte der Ukraine noch nie gegeben hat. Artikel 2 der Verfassung definiert die Ukraine als einen Einheitsstaat. weiter lesen ...

Donbas: Zwischen Symbolik und strategischer Bedeutung
Im Kohlerevier Donbas im Osten schlägt das industrielle Herz der Ukraine. Nun ist die
Region zum Unruheherd geworden. Doch wie wichtig ist der Donbas für Kiew - und
welche Bedeutung hat er für Moskau? 

Deutsche Welle
Autorin/Autor Jeanette Seiffert
April 2014
"Donbas ist das Herz der Ukraine", ist am Ortseingang von Donezk im Osten der Ukraine zu lesen. Aus wirtschaftlicher Sicht hat der Satz seine Berechtigung: Das Kohlerevier, das im Osten bis auf russisches Gebiet hinüberreicht, ist das viertgrößte in Europa. Die Kohlereserven werden auf über 10 Milliarden Tonnen geschätzt. Die Region rund um die Stadt Donezk macht nur fünf Prozent des Territoriums der Ukraine aus, hier leben zehn Prozent der Bevölkerung - aber es werden 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und rund ein Viertel des Exportvolumens des Landes produziert. Im Rest des Landes dominiert die Landwirtschaft. weiter lesen ...
Streit um Ehrenmal-Panzer in Berlin
Eine von "Bild" und "B.Z." gestartete Bundestags-Petition fordert eine bauliche
Veränderung des Sowjetischen Ehrenmals in Berlin. In der Debatte um Kriegs-Symbole
nehmen Regierung, Land und Historiker Stellung.

Deutsche Welle
Autorin/Autor Mikhail Bushuev, Daria Bryantseva
April 2014
Die beiden Weltkriegs-Panzer sollen Teil des Sowjetischen Ehrenmals beim Brandenburger Tor in Berlin bleiben. "Die Bundesregierung respektiert diese besondere Form des Gedenkens an die auf Seiten der Roten Armee Gefallenen des Zweiten Weltkrieges", erklärte sie am Mittwoch (16.04.2014). Auch die Berliner Senatsverwaltung nahm zu dem Aufruf der "Bild"-Zeitung und der "B.Z.", Kriegs-Symbole von dem Ehrenmal in Berlin zu beseitigen, klar Stellung. "Die Petition verkennt den historischen Hintergrund", heißt es auf eine Anfrage der Deutschen Welle.
Die beiden Zeitungen aus dem konservativen Axel-Springer-Verlag fordern in der Petition an den Bundestag, er möge beschließen, dass die Panzer am Ehrenmal im Berliner Tiergarten entfernt werden. weiter lesen ...

In den letzten Monaten konnte die ganze Welt beobachten, wie sich
in der Ukraine eine schwere politische Krise zuspitzte

Ingo Naumann
April 2014
Die Reaktion der meisten westlichen Länder, die Russland in Bezug auf seine Ukraine Politik scharf kritisierten, war keine Überraschung. Es ist aber weitaus interessanter, sich die Reaktionen der asiatischen Mächte genauer anzuschauen. Die westlichen Medien stellen die laufende Krise als Konfrontation zwischen Russland und der gesamten restlichen Welt dar. Im Gegensatz dazu unterstützte China die konfrontative Rhetorik des Westens allerdings nicht. Dabei ist hervorzuheben, dass die Außenpolitik der Volksrepublik China traditionell durch Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten geleitet wird. Die öffentlichen Erklärungen der politischen Führungsspitze Chinas kann man jedoch als Unterstützung für die russische Position deuten. weiter lesen ...
"Liebe Chinesen, Ihr braucht mehr Staat und weniger Markt!"
Ökonomischer Erfolg darf in China nicht allein den Marktkräften überlassen werden.

IPG - Internationale Politik und Gesellschaft
Joseph E. Stiglitz
April 2014
PEKING – Seit Beginn der Geschichtsschreibung ist kein Land so rasch gewachsen – und hat so viele Menschen aus der Armut befreit – wie China in den letzten dreißig Jahren. Ein Markenzeichen des chinesischen Erfolgs war die Bereitschaft der jeweiligen politischen Führungen, das Wirtschaftsmodell trotz der Gegnerschaft mächtiger Partikularinteressen zur richtigen Zeit und bei Bedarf zu korrigieren. Nun, da China eine weitere Reihe grundlegender Reformen umsetzt, stellt sich die Frage, ob sich der Widerstand dieser Interessen bereits wieder formiert. Kann den Reformern erneut ein Triumph gelingen? weiter lesen ...
Syria’s war economy

Jihad Yazigi
April 2014
Nach drei Jahren anhaltender Kämpfe, die Schätzungen zufolge mindestens 140.000 Menschen das Leben gekostet haben, liegt die syrische Wirtschaft am Boden. Wirtschaftsgüter und Infrastruktur wurden zerstört, etwa die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze und der Human Development Index (HDI) ist auf das Niveau von vor 37 Jahren zurückgefallen. Schätzungen legen nahe, dass es selbst im Falle eines durchschnittlichen jährlichen Wachstums von 5 Prozent beinahe 30 Jahre dauert, bis Syriens BIP wieder das Niveau von 2010 erreicht.
In einem neuen ECFR Policy Brief zum Thema “Syria’s war economy” erklärt Visiting Fellow Jihad Yazigi, wie sich vor dem Hintergrund des bewaffneten Konflikts eine Kriegswirtschaft ausbreitet, die sich aus der Gewalt nährt und neue Anreize zur Weiterführung der Kampfhandlungen schafft. weiter lesen ... Syria’s war economy

Selbstzweifel? Fehlanzeige!
Die Ukraine-Krise braucht mehr als eindimensionale Weltbilder. Die EU hat bereits
begonnen, außenpolitische Lehren zu ziehen.

IPG - Internationale Politik und Gesellschaft
Rolf Mützenich
April 2014
Durch die Annexion der Krim stellt Russland die Grundlagen der europäischen Sicherheit infrage. Im Gegensatz zu denen, die schon immer alles gewusst und vorhergesehen haben, hätte ich persönlich diesen Rückfall in Chauvinismus und das Denken in Einflusszonen in Europa 25 Jahre nach Ende des Kalten Krieges nicht mehr für möglich gehalten.
Die Annexion der Krim ist völkerrechtswidrig. Daran gibt es nichts zu deuteln. Moskau verstößt gegen die UN-Charta, die KSZE-Schlussakte von Helsinki und ein gutes Dutzend weiterer völkerrechtlicher Verträge wie das Budapester Memorandum vom 5. Dezember 1994. weiter lesen ...

Vier Gründe, weshalb Wahlen die Probleme Afghanistans nicht
lösen werden
Die Wahlen sind wichtig - aber Afghanistan bleibt auf absehbare Zeit alles andere als
stabil.
IPG - Internationale Politik und Gesellschaft
Michael Kugelman
April 2014
Quer durch die Bank beschreiben Vertreter von Think Tanks, Diplomaten, Journalisten und Wahlbeobachter den Wahlgang in Afghanistan als essentiell für die Stabilität des Landes.
Sie haben gute Gründe. Eine erfolgreiche Wahl wäre ein demokratischer Meilenstein. Zum ersten Mal würde Afghanistan einen friedlichen Machtwechsel erleben. Eine legitime neugewählte Führung, vor allem eine, die als effektiv und sauber wahrgenommen wird, könnte die Afghanen davon überzeugen, dass diese Regierung eine bessere Alternative zu den Taliban darstellt - und dadurch den Zulauf von Widerstandskämpfern abschwächen. weiter lesen ...

Die Krim braucht ein Saar-Referendum
Denn für eine einvernehmliche Lösung gibt es ein historisches Vorbild.

IPG - Internationale Politik und Gesellschaft
Martin Brusis
April 2014
Die Zukunft der Ukraine entscheidet sich nicht auf der Krim. Deshalb wäre eine Strategie des Westens verfehlt, die Russland aufgrund der völkerrechtswidrigen Krim-Annexion nicht an der Neugestaltung des post-revolutionären ukrainischen Staates beteiligt. Sie würde die Ukraine zum Opfer einer neuen Ost-West-Konfrontation machen. Gegenwärtig sind die westlichen Staaten und Russland jedoch in einer Blockadekonstellation, die vor allem den russischen und ukrainischen Nationalisten in Russland und der Ukraine in die Hände spielt. Prorussische Extremisten könnten die vorhersehbare Empörung über Preiserhöhungen und Entlassungen im Zuge ökonomischer Reformen und Krisenmaßnahmen ausnutzen, um die russischsprachige Bevölkerung im Osten der Ukraine für einen „Anschluss“ an Russland zu mobilisieren. weiter lesen ...
Russland intern aktuell
Monatliche Analyse von Prof. Dr. Eberhard Schneider
Russische Innenpolitik März 2014 Nr. 59
Folgende Themen werden behandelt:
• Russische Kritik an der Krimpolitik des Kreml
• Vergleich der Sanktionslisten der USA und der Europäischen Union
• Putin gegen „maßlosen Ausbau der repressiven Funktion des Staates“
• Neue Menschenrechtsbeauftragte der Staatsduma
Zusammenfassung
Der Leiter der Kommission für die Einhaltung der Menschenrechte im Ausland des Menschenrechtsrats beim russischen Präsidenten, Andrej Jurow, reiste am 27. Februar auf die Krim, um die Verletzung von Menschenrechten der dort lebenden Russen zu überprüfen. Er sprach dort mit den verschiedenen ukrainischen Menschrechtsbeauf-tragten, mit Russen und mit dem russischen Generalkonsul in Simferopol, Wjat-scheslaw Swetlitschnyj. weiter lesen ...

NATO-Mitgliedschaft Georgiens noch in weiter Ferne
Die Krise mit Russland will die NATO nicht verschärfen. Deshalb werden weder die
Ukraine noch Georgien bald Mitglieder des Bündnisses. Georgien darf aber weiter
hoffen. Nächste Chance: der Gipfel im Herbst. 

Deutsche Welle
Autorin/Autor Bernd Riegert 
April 2014
Der amerikanische Präsident Barack Obama hat es bei seinem Besuch in Brüssel in der vergangenen Woche schon sehr deutlich gesagt: Die Ukraine und Georgien sehe er im Moment nicht auf dem Weg zu einer Mitgliedschaft in der NATO. Trotzdem haben sich die Außenminister der Allianz in Brüssel mit ihrer Amtskollegin aus Georgien, Maja Panjikidze, getroffen, um über die Beitrittsbemühungen der früheren Sowjetrepublik im Kaukasus zu sprechen. Wie schon bei zahlreichen Treffen und Gipfeln zuvor erklärte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, dass Georgien NATO-Mitglied werden wird - irgendwann. "Wir bleiben fest in unserer Unterstützung der Souveränität und territorialen Integrität Georgiens in den international anerkannten Grenzen. weiter lesen ...
Andruchowytsch: "Ukraine sollte Mitglied von EU und NATO werden"
In seiner Heimat ist er der bekannteste Schriftsteller. Im DW-Interview schildert Juri
Andruchowytsch, warum er das Gerede von der Kluft der Gesellschaft für übertrieben
hält und für eine stärkere Westanbindung ist. 

Deutsche Welle
Autorin/Autor Birgit Görtz 
März 2014
Deutsche Welle: Zweimal hat die Ukraine die Chance verpasst, eine demokratische, offene Zivilgesellschaft zu werden: Das gelang weder nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 noch nach der Orangenen Revolution 2004/2005. Meinen Sie, dass das Land nun seine dritte Chance nutzen wird?
Juri Andruchowytsch: Es ist in der Tat die dritte Chance. Wird das Land sie nutzen können? Uns bleibt nicht anderes übrig. Aber objektiv betrachtet ist die wirtschaftliche Situation um ein Hundertfaches schlechter als nach der Orangenen Revolution. Anfang 2005 war die Wirtschaft in einem Aufschwung. Damals war die Ausgangslage sehr günstig, jetzt ist sie nahezu katastrophal. weiter lesen ...

Der Streit um den Wirtschaftszwerg
Bodenschätze? Absatzmärkte? Rüstungsgüter? Was wollen Russland und die EU von
der Ukraine? Seit Monaten ringen Moskau und Brüssel um Einfluss in Kiew. Geht es um
wirtschaftliche Vorteile oder um Machtpolitik? 

Autorin/Autor Alois Berger 
April 2014
In den nächsten Jahren wird die Ukraine den Westen erst einmal viel Geld kosten. 1,6 Milliarden Euro hat die Europäische Union kurzfristig bereitgestellt, die USA übernehmen für 800 Millionen Euro Kreditbürgschaften und der Internationale Währungsfonds geht von 15 bis 18 Milliarden Dollar aus, die das Land in nächster Zeit unbedingt braucht. Doch nachdem Russland den Gaspreis für die Ukraine um 44 Prozent angehoben hat, werden wohl noch ein paar Milliarden Euro mehr nötig sein, um den raschen Bankrott der Ukraine abzuwenden.
Doch kann die Ukraine das Geld jemals wieder zurückzahlen? Warum bemüht sich die Europäische Union so vehement um die Ukraine? Und warum will Russland den wirtschaftlich maroden Nachbarn auf keinen Fall Richtung Westen ziehen lassen? weiter lesen ...

Abstieg der Rechtsextremen in der Ukraine
Sie haben die Revolution in Kiew vorangetrieben und viel Präsenz auf dem Maidan
gezeigt. Doch der Einfluss nationalistischer Parteien und rechtsextremer
Gruppierungen  in der Ukraine schwindet. 

Deutsche Welle
Autorin/Autor Roman Goncharenko 
April 2014
Es gibt schlechte Nachrichten für den "Rechten Sektor". Ein Gericht in Kiew ordnete am Mittwoch (02.04.2014) zwei Monate Untersuchungshaft für einen Aktivisten der rechtsextremen Partei an. Der junge Mann soll bei einer Schießerei in der Stadtmitte Ende März drei Menschen verletzt haben.
Der Vorfall kommt der neuen ukrainischen Regierung durchaus gelegen, die derzeit eine Entwaffnungskampagne vorantreibt. Während des Aufstands in der Ukraine im Winter besorgten sich offenbar viele Menschen illegal Schusswaffen. Deswegen startete die neue Regierung Mitte März eine Kampagne: Wer der Ukraine dienen wolle, solle sich der Nationalgarde des Innenministeriums oder der Armee anschließen. Alle anderen sollten ihre Waffen abgeben. weiter lesen ...

Kasachstan bereitet sich auf den Touristenandrang während der
bevorstehenden Weltausstellung „Astana EXPO-2017“ vor

Konstantin Laffenbach
April 2014
Während der Abstimmung der Vertreter der Mitgliedsstaaten des Internationalen Ausstellungsbüros wurde der Beschluss darüber gefasst, dass der Austragungsort der Weltausstellung EXPO-2017 die kasachische Hauptstadt Astana wird. Bei der Endrunde der Abstimmung, die in einigen Etappen verlief, hat die Hauptstadt Kasachstans die absolute Stimmenmehrheit (103 von 161) bekommen, deutlich vor dem Hauptkonkurrenten, der belgischen Stadt Lüttich. Es ist dabei überwältigend zu sehen, wie viele Länder Kasachstan unterstützt haben. Und dieser Sieg ist nicht zufällig errungen worden, er zeugt von der internationalen Anerkennung des jungen zentralasiatischen Staates. weiter lesen ...
"Weimarer Dreieck" für neue Nachbarschaftspolitik
Deutschland, Polen und Frankreich wollen die Anrainerpolitik der EU vorantreiben. In
Weimar haben die Außenminister dazu ein Ideenpaket geschnürt. Auch die Lage in der
Ukraine und die Krim-Krise waren Thema.

Deutsche Welle
Autorin/Autor Rosalia Romaniec
April 2014
Die Regierungen in Paris, Berlin und Warschau bilden eine wichtige Achse in Europa. Regelmäßig kommen die Außenminister der drei Länder deshalb zusammen, um gemeinsame Ziele abzustecken. "Weimarer Dreieck" werden diese Treffen genannt. Bei ihrem aktuellen Gesprächstermin in der thüringischen Stadt Weimar ging es unter anderem um neue Impulse für die europäische Nachbarschaftspolitik. In einer gemeinsamen Erklärung präsentierten die Chefdiplomaten Deutschlands, Frankreichs und Polens - Frank-Walter Steinmeier, Laurent Fabius und Radoslaw Sikorski - Ideen, wie die Nachbarn der EU sich der Europäischen Union annähern könnten. Die Erklärung richtete sich an alle Nachbarregionen - also auch an die Länder Nordafrikas. Doch im Mittelpunkt stand klar die Partnerschaft mit den Osteuropäern. weiter lesen ...
Vucic: "Für die EU, aber nicht gegen Russland"
Aleksandar Vucic erlangte mit seiner Serbischen Fortschrittspartei bei den
Parlamentswahlen Mitte März die absolute Mehrheit im Parlament. Nun will der ehemalige
Ultranationalist Serbien reformieren und in die EU führen.

Deutsche Welle
Autorin/Autor Bahri Cani
April 2014
Deutsche Welle: Wie wird Ihre Kosovo-Politik aussehen? Werden Sie als künftiger Regierungschef Serbiens die Verhandlungen mit den Vertretern des Kosovo unter der Schirmherrschaft der EU in Brüssel fortsetzen oder wollen Sie doch eine andere Lösung?
Aleksandar Vucic: Ich will vor meinen Pflichten nicht fliehen. Es ist unser Job, mit den Kosovo-Albanern zu sprechen. Wir nennen das einen "Dialog Belgrad-Pristina" und sie sagen dazu "Dialog Kosovo-Serbien". Aber egal wie man das nennt, im Grunde geht es nicht um die Form, sondern darum, wie die Menschen leben werden. Es geht darum, was wir für diese Menschen tun können. Auch die Zahl der Stimmen, die wir in Kosovo bekommen haben, zeigt, dass die Menschen keine Lust mehr haben auf die großen Kriegsgeschichten. weiter lesen ...

Bad fish luck for Dmitry Kiselyov

BarentsObserver



By Thomas Nilsen
April 2014