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Reality Check: Eastern Partnership Policy Review


Central European Policy Institute (CEPI)
The Reality Check project helps satisfy the demand for a more effective Western policy towards the EU’s Eastern Partnership countries. Its objective is to provide a framework for a rigorous review process engaging top domestic and international analysts, practitioners, diplomats and policy-makers to gather inputs and discuss Western policy options behind closed doors.  weiter lesen ...

Sundhausen: "Kroatien kann vermitteln"


Nenad Kreizer
(Deutsche Welle 27. Juni 2013)
Als neues EU-Mitglied könnte Kroatien als Vermittler auf dem Balkan auftreten - allerdings müsste das Land dafür eigene Interessen in den Hintergrund stellen, erklärt Historiker Holm Sundhausen im DW-Interview. weiter lesen ...

Russische Muskelspiele im Mittelmeer


Roman Goncharenko
(Deutsche Welle 27. Juni 2013)
Russland verhandelt mit Zypern über eine Militärpräsenz auf der Insel. Es gehe um eine Alternative für den russischen Stützpunkt in Syrien, sagen Beobachter. Das Ganze sei Teil des Plans, ein Marinegeschwader zu bilden. Berichte über den Abzug russischen Personals vom Marinestützpunkt im syrischen Hafen Tartus seien falsch. Das teilte am Donnerstag (27.06.2013) das russische Verteidigungsministerium in Moskau mit. weiter lesen ...

Syria’s Metastasising Conflicts


(International Crisis Group, 27. Juni 2013)
Two years, scores of thousands of dead, a mushrooming regional sectarian war and millions of refugees and internally displaced later, the Syrian war is tying the international community in knots largely of its own making. Once confident of swift victory, the opposition’s foreign allies shifted to a paradigm dangerously divorced from reality: that military pressure would force the regime to alter its calculus so that it would either negotiate its demise or experience internal cracks leading to its collapse. weiter lesen ... PDF

Afghanistan’s Parties in Transition


(International Crisis Group, 26. Juni 2013)
Political parties are developing slowly in Afghanistan, discouraged by electoral laws and fragmented ethnic politics, but starting to shed their legacy as armed groups. Their newfound legitimacy will face its most serious challenge during the 2014 presidential election and 2015 parliamentary polls, as parties scramble to ensure their place in the new order that will follow the end of President Hamid Karzai’s constitutional mandate. weiter lesen ... PDF

Machtwechsel in Albanian


Pandeli Pani
(Deutsche Welle 25. Juni 2013)
Die oppositionellen Sozialisten haben die Parlamentswahl gewonnen. Neuer Premier wird nun ihr Spitzenkandidat Edi Rama. Ministerpräsident Sali Berisha räumte seine klare Niederlage ein - und trat zurück. Das rechte Wahlbündnis "Allianz für Arbeit, Wohlfahrt und Integration" um die Demokratische Partei von Sali Berisha stand gewissermaßen für den schon konstituierten "Wandel". weiter lesen ...

Samaras kauft sich Zeit


Jannis Papadimitriou
(Deutsche Welle 25. Juni 2013)
In Griechenland ist eine neue Regierung vereidigt worden. Im Kabinett von Ministerpräsident Samaras sind nun wieder mehr politische Schwergewichte vertreten - unter ihnen Sozialistenchef Venizelos. In der Dreier-Koalition war die sozialistische PASOK-Partei lediglich mit Staatssekretären vertreten.  weiter lesen ...

Türkei : Die Protestbewegung gibt nicht auf


Senada Sokollu
(Deutsche Welle 23. Juni 2013)
Nach einer ruhigen Woche ist es in Istanbul wieder zu einem gewaltsamen Polizeieinsatz gekommen. Tausende Demonstranten haben mit roten Nelken auf dem Taksim-Platz demonstriert. Sechs Tage herrschte weitgehend Ruhe auf dem Taksim-Platz in Istanbul - erzwungen vor allem durch massive Präsenz der türkischen Polizei. weiter lesen ...

Khrapunow - Fehl am Platz in der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Konstantin Laffenbach
23. Juni 2013
Es gibt keine größeren Unterstützer der Demokratie, als Menschen, die das Gesetz überschritten haben. Die aggressiven Internetressourcen, die vordergründig die liberalen Prinzipien verteidigen, gehören in der Regel den Auswanderern aus Ländern, die östlich von Wien liegen und die auf der Flucht vor den Rechtsschutzorganen sind. weiter lesen ...

Beutekunst überschattet Wirtschaftsforum


Roman Goncharenko
(Deutsche Welle 21. Juni 2013)
Das abgekühlte Verhältnis zwischen Deutschland und Russland hat einen neuen Tiefpunkt erlebt: Merkels Besuch in Sankt Petersburg sorgte für Überraschungen und beinahe für einen Eklat. Es passiert nicht oft, dass die deutsche Bundeskanzlerin eine lange geplante Rede kurzfristig absagt. Noch seltener kommt es wohl vor, dass eine solche Rede am Ende doch noch gehalten wird. weiter lesen ...

Re-opens Cold War era Arctic research station

Trude Pettersen
(Barents Observer, 21. Juni 2013)
Seven Russian scientists, some of which were evacuated from the drifting ice station North Pole-40, will be spending the summer at an abandoned research station on the island of Bolshevik on Severnaya Zemlya.
The drifting ice station North Pole-40 was officially closed in a ceremony on June 12. All equipment, instruments, scientists and dogs were loaded on the nuclear-powered icebreaker “Yamal”, the ice floe was cleaned and the vessel started the long journey towards Severnaya Zemlya. weiter lesen ...

Sechin brings renewed confidence to Murmansk

Atle Staalesen
(Barents Observer, 21. Juni 2013)
The oil company is ready to invest in regional infrastructure, establish oil base facilities and develop a new regional gasification system based on LNG. Murmansk Governor Marina Kovtun last week admitted that her region is suffering from a “post-Shtokman syndrome” following Gazprom’s decision to stall the great offshore gas project in the Barents Sea. Now, the region is getting back it confidence as key player in the Arctic from another energy company. During this week’s Saint Petersburg Economic Forum, Governor Kovtun signed two agreements with Rosneft, both of them of key importance for the region’s economic development. weiter lesen ...

Gegenwind für Geschäfte mit Moskau 

Nikita Jolkver, Roman Goncharenko  

(Deutsche Welle, 21. Juni 2013)
Bundeskanzlerin Angela Merkel reist zum internationalen Wirtschaftsforum nach Sankt Petersburg. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und Deutschland sind noch gut, die Stimmung könnte aber kippen.
Wenige Tage nach dem Gipfeltreffen der G8-Staaten in Nordirland kommen Angela Merkel und der russische Präsident Wladimir Putin erneut zusammen. Die Bundeskanzlerin reist am Freitag (21.06.2013) nach Sankt Petersburg, um an einem internationalen Wirtschaftsforum teilzunehmen. weiter lesen ...

Die Bedeutung der Ergebnisse des Astana Wirtschaftsforums 2013

Konstantin Laffenbach
20. Juni 2013
Wo ist Muchtar Abljasow?

Christian Hellberg
19. Juni 2013
Der Name Muchtar Abljasow, geflohener Oligarch, Gründer einer kriminellen Organisation, der von den Rechtsschutzorganen Großbritanniens, Russlands, Kasachstans und der Ukraine gesucht wird, ist vielen Liebhabern des detektivischen Genres bekannt, weil der Lebensweg dieses Menschen von vielen als der spannendste Krimi derzeit wahrgenommen wird. Wer ist dieser Herr Abljasow? weiter lesen ...

Sudan’s Spreading Conflict (II): War in Blue Nile


(International Crisis Group, 18. Juni 2013)
The war in Blue Nile state has had a horrible impact, with about a third of the state’s population in need of humanitarian assistance, including some 150,000 refugees in South Sudan and Ethiopia and approximately 200,000 displaced or severely affected within the state. It resumed in September 2011 because the root causes – mainly the concentration of power and resources in Sudan’s centre at the expense of its peripheries – had not been resolved by the 2005 Comprehensive Peace Agreement (CPA). weiter lesen ...  PDF

Enge Partner in Zentralasien: Usbekistan und Kasachstan

Christian Hellberg
17. Juni 2013
Die Präsidenten der zentralasiatischen Nachbarländer Usbekistan und Kasachstan, Islam Karimow und Nursultan Nasarbajew, sind sich der Bedeutung und äußersten Notwendigkeit der Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit bewusst. Als wichtige Indikatoren der Intensivierung der zweiseitigen Beziehungen können die bedeutenden Ergebnisse der bilateralen Treffen beider Staatsoberhäupter in Taschkent (2010) und Astana (2012) gesehen werden. Während der letzten Zusammenkunft konstatierte Präsident Nasarbajew: „Unsere Differenzen liegen in der Vergangenheit, jetzt werden zwischen unseren Ländern die engsten gegenseitigen Beziehungen angestrebt und alle werden erleichtert aufatmen.“ weiter lesen ...
Der Oligarch und das Geld

Christoph Giesen
(Süddeutsche Zeitung, 13. Juni 2013)
Jahrelang hat eine kasachische Bank Kredite an Briefkastenfirmen vergeben. Die gehörten dem Schwager des Chefs. Inzwischen ist das Institut verstaatlicht und der Boss auf der Flucht. Eine Spur führt nach Österreich.
Eine Spezialeinheit hatte die italienische Polizei vor knapp zwei Wochen in einen Vorort Roms geschickt, schwer bewaffnet, 50 Mann. Die Beamten hatten den Auftrag, den kasachischen Oligarchen Muchtar Abljasow, 50, festzunehmen, doch sie trafen nur die Ehefrau des Gesuchten und die sechsjährige Tochter an. In einem Privatjet wurden die Familienmitglieder nach Kasachstan ausgeliefert. Wo sich Abljasow derzeit aufhält, ist offen. weiter lesen ...

Die Präsidentschaftswahl und der Kampf um die Deutungshoheit über die Islamische Republik Iran

Adnan Tabatabai
(Friedrich Ebert Stiftung, Juni 2013)
Mit dem Ende der Ära Ahmadinedschad endet eine achtjährige Phase des innen- und außenpolitisch populistisch-konfrontativen Politikstils, der relevante Machtverschiebungsprozesse innerhalb des Systems zur Folge hatte.
Die Disqualifikation Hashemi-Rafsandschanis als Präsidentschaftskandidat ist kennzeichnend für einen innersystemischen Kampf um die Deutungshoheit über die Islamische Republik. PDF

Central African Republic: Priorities of the Transition


(International Crisis Group, 11. Juni 2013)
The coup by the Seleka rebel coalition in March 2013 that ended François Bozizé’s decade-old rule plunged the Central African Republic into a new and dangerous crisis. In response, the Economic Community of Central African States (ECCAS) and other partners of the Central African Republic (CAR) offered an all-too-common compromise: a de facto recognition of the new power and a transition framework under international supervision. weiter lesen ...

Humans in the Arctic
Call for Papers


(Arctic Frontiers, 11. Juni 2013)
The Arctic Frontiers conference is a central arena for discussions of Arctic issues. The conference brings together representatives from science, politics, and civil society to share perspectives on how upcoming challenges in the Arctic may be addressed to ensure sustainable development. Arctic Frontiers is composed of a policy section and a scientific section. The 8th Arctic Frontiers conference Humans in the Arctic will address two main themes: I) Health, Environment and Society, and II) Offshore Maritime Challenges. weiter lesen ...

Die Entwicklungsländer beabsichtigen der Weltgemeinschaft ein neues Format als Reaktion auf die globalen Herausforderungen anzubieten. Ende Juni 2013 hat Kasachstan, das den interaktiven Platz „G-Global“ startete vor, die daraus folgenden Empfehlungen für die Staatsoberhäupter der Mitgliedsländer der G20 zu übermitteln. Sie wurden als Ergebnisse des VI. Astana Wirtschaftsforums (AWF) und der Weltantikrisen-Konferenz (WAK) unter Teilnahme von Vertretern aus 132 Ländern der Welt verabschiedet. weiter lesen ...

Afghanistan, Central Asia, and Russia’s strategic calculations


(Caspian Research Institute, 07. Juni 2013)
The risk posed to Central Asia by insecurity in Afghanistan is an increasingly contentious topic as NATO forces begin the handover to Afghan forces. Central Asian governments are vacillating between insisting that things will be fine, and raising the alarm to get more attention and resources from external powers. Although Washington has been taking the most active role, as concerns rise Moscow is also increasingly involved in planning for Central Asia after 2014. weiter lesen ...

EU und Russland setzen auf Pragmatismus

Roman Goncharenko  

(Deutsche Welle, 04. Juni 2013)
Mehr Gemeinsamkeit, weniger Streit. Dieser Ansatz prägte den EU-Russland-Gipfel in Jekaterinburg. Reizthemen wie Menschenrechte wären fast unerwähnt geblieben, wäre da nicht eine spanische Journalistin gewesen.
Es muss nicht immer die Hauptstadt Moskau oder Sankt Petersburg mit seinen Palästen sein, dachte sich wohl Wladimir Putin. Rund ein Jahr nach seinem erneuten Amtsantritt empfing Russlands Präsident am Montag und Dienstag (03/04.06.2013) die EU-Spitze zu einem Gipfel in Jekaterinburg. Die Industriemetropole am Ural liegt in einer Grenzregion. Das Gebirge trennt Europa und Asien geografisch. Umso auffallender bemühten sich die Gipfelteilnehmer, die politischen und wirtschaftlichen Trennlinien klein erscheinen zu lassen. weiter lesen ...

Euro statt Lat: Lettland auf Euro-Kurs

Agnes Bührig 
(Deutsche Welle, 10. Juni 2013)
Lettland ist reif für den Euro. Geht es nach dem Prüfbericht der EU-Kommission, kann der Euro zum 1. Januar 2014 eingeführt werden. Skeptiker warnen jedoch vor dem Einfluss der russischen Minderheit.
Im Showroom der Firma Amberpines in Riga herrscht geschäftiges Treiben. In der einen Ecke hängen Tapetenausschnitte und verschiedenfarbige Kachelmuster an der Wand, in einem Ofen vor einer Wand aus gestapeltem Holz prasselt ein Feuer. Maklerin Tamara Raine sitzt vor ihrem Laptop und bearbeitet Kundenanfragen. weiter lesen ...

New Kirkenes Declaration presented

Andrea Hill
(Barents Observer, 04. Juni 2013)
Top government officials at Tuesday's Barents Summit pledged improved east-west transportation, sustainable resource development and more cooperation in addressing the effects of climate change in the Barents region.
"There are extreme opportunities for all of us," said Finnish Prime Minister Jyrki Katainen during the Summit in Kirkenes, Norway. "There are extreme opportunities for economic growth and there are extreme challenges in order to do everything we want to do in a sustainable way," weiter lesen ...

Arctic change on Barents agenda

Atle Staalesen
(Barents Observer, 03. Juni 2013)
The four prime ministers meeting today in Kirkenes, Norway, are increasingly confronted by the consequences of climate change and enhanced industrial activities in Arctic waters. Check out and embed our visualization on shipping along the Northern Sea Route here.
Hardly anything illustrates the situation in today's Arctic better than the dynamics of trans shipments along the Northern Sea Route. Melting ice opens up new waters for longer periods than ever before and at unprecedented speed. weiter lesen ...

Northern fleet to sail southern waters

Thomas Nilsen
(Barents Observer, 02. Juni 2013)
For the first time since the collapse of the USSR, ballistic missile submarines from Russia’s Kola Peninsula will next year patrol oceans on the southern hemisphere. And Murmansk-based aircraft-carrier Admiral Kuznetsov will by year-end sail to the Mediterranean.
The Russian Navy “will not only continue the patrolling of the Arctic, Atlantic and Pacific Oceans,” but also return to the regions in the southern hemisphere which were patrolled by Soviet subs until the dissolution of the USSR in the 90s, a naval source told RT on Sunday. weiter lesen ...

Muchtar Abljasow: Pate der Geldwäsche großen Stils

Christian Hellberg
03. Juni 2013
In der Europäischen Union beginnen die Gerichtsverhandlungen bezüglich des flüchtigen kasachischen Bankiers Muchtar Abljasow. Nun ist bekannt geworden, dass sich Irland bei der Untersuchung der Geldwäschegeschäfte von Abljasow angeschlossen hat. weiter lesen ...
Das Warten auf den Ölboom in der Barentssee


Lars Bevanger 

(Deutsche Welle, 07. Juni 2013)
Während sich Norwegen und Russland ein Rennen um die riesigen Energiereserven der Barentssee liefern, könnte eine kleine norwegische Stadt in der Arktis Dreh- und Angelpunkt der Öl- und Gasförderung werden.
Die Kimek Schiffswerft von Greger Mannsverk im Zentrum von Kirkenes ist nur schwer zu übersehen. Das helle Gebäude überragt die arktische Stadt, keine 15 Minuten von der russischen Grenze entfernt. Kirkenes hat etwa 3500 Einwohner, von denen die meisten traditionell im Fischfang oder Eisenerzabbau beschäftigt sind oder waren. weiter lesen ...

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